Vorwort


von Karlheinz Töchterle, Geschäftsführer


„Lebensraum Tirol 4.0“ könnte verengend missverstanden werden als Versuch, auf die allseits beschworene und längst in Gang befindliche „digitale Revolution“ zu reagieren. Es soll in unserer Arbeit auch um diese Seite unserer Zukunft gehen, darüber hinaus aber um viele andere Aspekte einer gedeihlichen Entwicklung unseres Landes. Einen weiteren Impuls gaben Überlegungen zur Stärkung der „Marke Tirol“, wie sie weltweit im Rahmen von „Nation-“ oder „Regionbranding“ im Gange sind.

Das Bild allerdings, das andere und das wir selbst von uns haben, wird immer, auch bei noch so guten Marketingstrategien, wesentlich davon abhängen, ob wir die Qualitäten, die wir anpreisen, auch wirklich vorweisen können, und, noch wichtiger, ob wir das Land, in das wir Unternehmer oder Touristen einladen, auch selber als lebens- und liebenswert empfinden. Damit aber wird aus derlei Bemühen unweigerlich ein sehr umfassendes und gesamthaftes Projekt zur Zukunft Tirols, in das möglichst viele Akteure einbezogen werden müssen. Davon gibt es bei uns eine größere Anzahl, deren verstärkte Kooperation und Vernetzung wir uns zum Ziel gesetzt haben.

Meine spezielle Aufgabe sehe ich vor allem darin, die bereits bestehenden und für die Entwicklung und Darstellung Tirols zuständigen Institutionen und Agenturen noch mehr als bisher mit der bei uns beheimateten, mit vielfältiger Stärke und hohem internationalen Ansehen ausgestatteten Wissenschaft und Forschung zu verknüpfen, damit möglichst alle, die dazu in der Lage sind, ihren Beitrag zu einer guten Zukunft Tirols leisten können.