Corporate Design Manual Lebensraum Tirol

2. Grundlagen

 
Um die Identität der Standortmarke Tirol, ihren Leistungskern und ihre Werte auch im grafischen Bereich sichtbar werden zu lassen, müssen diese in konkrete, sensorisch wirksame Formen übersetzt werden.
 
Dreh- und Angelpunkt der Standortmarke ist dabei der Tirol-Schriftzug von Arthur Zelger, der sich im Lauf seiner 50jährigen Geschichte auch im internationalen Kontext zu einer Ikone entwickelte. Seine charakteristische Form bringt auf zeitlos gültige Weise auch heute noch die zentralen Werte der Standortmarke Tirol zum Ausdruck: mutig, echt, verbunden und eigenwillig.
 
Das vorliegende visuelle Erscheinungsbild der Standortmarke Tirol greift deshalb grundlegende Form- und Stilmerkmale des Tirol-Logos auf und interpretiert diese für die Bereiche Typografie, Farben und sekundäre Stilelemente, um daraus ein umfassendes Corporate Design für digitale wie analoge Anwendungen zu formen.
 
Dazu definiert das Corporate Design einerseits visuelle Konstanten, die alle Einzelelemente in einen Zusammenhang einbinden und die zu einem konsistenten Bild der Standortmarke Tirol über alle Anwendungsfälle hinweg beitragen.
 
Andererseits werden die Kombination und Rekombination dieser grundlegenden visuellen Elemente als Teil eines Prozesses begriffen, der sich permanent selbst hinterfrägt und der sich gerade dadurch weiterentwickelt. Deshalb sind die nachfolgend formulierten Stildimensionen zugleich bewusst offen gehalten, damit sie für möglichst alle Anwendungsbereiche gelten können und Interpretationsspielräume für kreative Lösungen ermöglichen.
 
Gestalterinnen und Gestalter sollen dazu ermuntert werden, auf hohem Niveau vielfältige Ausdrucksformen auszuloten, um die Entwurfsarbeit für die vielfältigen Anwendungsbereiche der Standortmarke Tirol lebendig zu halten.
 
 
 
 
 
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Minimalismus im Großen

Tirol ist ein alpiner Raum, in dem Menschen das Wesentliche ihres Daseins entdecken können – sei es als Wissenschaftlerin, Urlauber, Bäuerin oder Handwerker, sei es als Erfinder, Sennerin, Saisonkraft oder Sportlerin. Als Reaktion auf die unübersehbare Vielfalt an Reizen geht es deshalb heute für die Standortmarke Tirol mehr als je zuvor um eine Kultur des Minimalismus, der Klarheit, Einfachheit und Schönheit. Gestaltung soll nicht zur bloßen Dekoration degradiert werden und über fehlende Inhalte hinwegtäuschen. Deshalb wird auf übertriebene und vordergründige Effekte bewusst verzichtet, jedes Element sollte einen bestimmten „Grund“ haben, der die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Standortmarke des Lebensraum Tirol widerspiegeln soll.
 
Formale Leitworte dazu: einfache, klare Formen und natürliche Materialien; direkte, prägnante und verständliche Sprache; Vermeidung von dekonstruktiven Formen oder postmodernem Eklektizismus; (in der Regel) Konkretheit vor abstraktem Symbolismus; wenige, dafür ausdrucksstarke Bilder etc.
 
 
 
 
 
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Die Liebe zum Detail im Kleinen

 
Im Großen klar und einfach, im Kleinen eine ausgeprägte Liebe zu Details: So wie sich die Liebenswürdigkeiten Tirols auch oft erst auf den zweiten Blick erschließen, soll sich in der besonderen Ausführung kleiner Details die besondere Hinwendung der Menschen zu den Dingen des Landes widerspiegeln. Hier, in den Details findet auch das Ornament seinen Platz – als kostbares, eher im Verborgenen leuchtendes Detail, das stilistisch nicht für schreierischen, oberflächlichen, unpersönlichen Luxus steht, sondern für handwerkliches Geschick, für das Tüfteln und die individuelle Wertschätzung, die wenig bis nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit persönlicher Begeisterung und der Zeit, die man dafür gibt.
Formale Leitworte dazu: liebevolle (typo)grafische Details; Ton-in-Ton-Muster; Aufspüren von Strukturen und Details in der Bildsprache; Close-Up und Makro etc.
 
 
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Harmonie der Kontraste

Die Landschaft Tirols ist gepägt von schroffen Gegensätzen und, dazwischen vertreut, harmonischen Einsprengseln. Und was für die Landschaft gilt, findet längst auch in der Gesellschaft des Landes seine Entsprechung: Nicht mehr nur „der Einheimische“ lebt hier, sondern Menschen aus allen Teilen der Welt begegnen sich, um hier zu leben, zu arbeiten oder Urlaub zu machen. Unterschiede und Gegensätze können also auch auf die soziale Dimension des Lebens bezogen werden. Analog dazu ist auch im Grafischen und im Umgang mit Texten und Bildern die Kontrastierung ein stilistisches Mittel für das Land im Gebirge, das für überraschende und effektvolle Wirkungen sorgen kann.
Formale Leitworte dazu: Großes neben Kleinem, Fettes neben Zartem, Spitzes neben Rundem, Rohes neben Geschliffenem, Feines neben Grobem, Dynamisches neben Statischem, Lautes neben Leisem, „Fremdes“ neben Vertrautem; Asymmetrie mit gelegentlichen symmetrische Einsprengseln für einen feinen Grundzug im Detail; Größen-, Farb-, Form- und Schriftkontraste etc.
 
 
 
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Die Leere als Freiraum

 
Die in Tirol weit verbreiteten, hochalpinen Lagen legen für die Menschen eine existenzielle Dimension offen: Orte der Kargheit und Freiheit, die gleichermaßen abweisend wie auch faszinierend wirken. Diese weiten, überwiegend naturbelassenen Räume eröffnen Horizonte im Fühlen und im Denken, die von den Notwendigkeiten und Dingen des Alltags befreien. Zugleich machen sie emotional die Kleinheit und Kostbarkeit des Lebens auf sehr unmittelbare Weise erfahrbar. So werden Leerräume zu Freiräumen, die den Menschen auf grundlegende, existenzielle Fragen zurückwerfen.
Formale Leitworte dazu: monochrome Flächen und Weißräume; unbearbeitete Materialien, Papiere und Stoffe; die vollkommende oder nur von minimalen Geräuschen begleitete Stille; der langsam schweifende Panoramablick etc.
 
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Mut, Nachdenklichkeit, Ironie

 
Den Menschen in Tirol wird nachgesagt, kantig zu sein, mutig und direkt – positive Eigenschaften im Grunde, wenn Dinge beim Namen genannt und ohne Umschweife auf den Punkt gebracht werden. Wenn, ja wenn dabei nicht manchmal etwas übertrieben würde: Mut und Direktheit braucht deshalb Formen der Nachdenklichkeit und der Selbstironie als Begleiter, damit Emotionen nicht in Starrköpfigkeit umschlagen und die zwischenmenschliche Kommunikation aufrecht bleibt. – Und so ist es die Aufgabe in der (visuellen) Kommunikation, dann und wann in den Texten und Bildern die erfrischende Paarung aus Mut und (Selbst)Ironie auf die Tanzfläche zu schicken, um die vielfältigen Facetten der Gegenwart des Landes sichtbar werden zu lassen.
Formale Leitworte dazu: Authentizität und Offenheit in der Sprache, dazu Sensibilität für regionale Dialektwörter; Selbstkritik gepaart mit Selbstironie; das Lachen und die Sorge; das liebe- und lustvolle Brechen mit oberflächlicher Stereotypen und Klischees etc.
 
 
 
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Von der Glaubwürdigkeit der Bilder

Alles hat zwei Seiten – auch in Tirol: abgestandene Tradition steht neben lebendiger Moderne und umgekehrt, unberührte Natur neben großflächig verbauten Räumen, Einfaches neben High-Tech, Schönheit neben Hässlichkeit, Gelingendes neben dem Scheitern. Diese Ambivalenzen sind unleugbar, sie begegnen jedem Gast und Einheimischen und prägen das Bild vom Land. –
Wahrnehmung schult sich vor allem über Gegensätze, und genau deswegen kann und soll eine zeitgemäße Bildästhetik Tirol nicht einseitig nur die „schönen“ und „traditionellen“ Seiten zeigen – die Fehlstellen, die dann nicht gezeigten Szenen blieben jedem aufmerksamen Betrachter „unübersehbar“. Wenn Bilder ihre Glaubwürdigkeit, mithin ihre Bildhaftigkeit behalten sollen, dürfen sie die „andere“ Seite nicht gänzlich ausblenden. Auch kann und soll (vor allem im touristischen Kontext) nicht alles in Bilder übersetzt und damit der allgemeinen Bilderflut Vorschub geleistet werden.
Formale Leitworte dazu: es braucht eine zeitgemäß authentische, möglichst unverfälschte Bildästhetik, die die vielfältigen Themen der Standortmarke glaubwürdig repräsentiert; es braucht daneben Formen der Inszenierung, die nicht bloß idealisierte Bilder schaffen, sondern die die Methoden zeitgemäßer Fotografie dazu verwenden, um den Wesenskern eines Themas mit unterschiedlichsten formalen Ausdrucksmöglichkeiten herauszuarbeiten; es braucht schließlich auch die „bildlosen“, nur durch Sprache evozierten Gedanken und die dadurch angeregten Phantasiebilder, die erst im Auge des Betrachters entstehen etc.
 
 
Die dargestellten Stildimensionen der Standortmarke Tirol bilden die Basis für Interpretationen in den jeweiligen konkreten Anwendungsfällen. Egal ob es um das Design einer Website, eines Social-Media-Posts, eines Katalogtitels oder eines Plakats, einer Kampagne, eines Slogans, eines grafischen Zeichens, Fotos, Films oder Jingles geht: Sie sind Gedächtnisstützen und bilden semantischen Bezugspunkte, die die tägliche Gestaltungsarbeit begleiten und dabei als gleichermaßen kreative wie kritische Referenz dienen. Sie sollen dabei helfen, eine ästhetische Kultur zu etablieren, die prägnant und kräftig ist wie zugleich sensibel und reduziert.
 
Die visuelle Identität der Standortmarke Tirol folgt damit einer Auffassung von Design und Gestaltung, die sich mehr am Thema „Verantwortung“ und an den damit verbundenen Leitgedanken Reduktion, Freiheit und Nachhaltigkeit orientiert als an groß­­angelegten Fantasien der „Inszenierung“ und „Steuerung“ von Marken: Ein waches, kritisches Denken, Offenheit, handwerkliche Perfektion und ein feiner Sinn für Schönheit sind die zeitlos gültigen Grundlagen zur Führung einer außergewöhnlichen Marke und zur gleichermaßen visionären wie praktikablen Sichtbarmachung ihres Wertekanons – insbesondere wenn es bei dieser „Marke“ um ein ganzes Land wie Tirol handelt.

Die Landschaft Tirols ist – wie eingangs erwähnt – gepägt von schroffen Gegensätzen und, dazwischen vertreut, harmonischen Einsprengseln. Und was für die Landschaft gilt, findet längst auch in der diversen Gesellschaft des Landes seine Entsprechung. Analog dazu ist auch im Grafischen und im Umgang mit Texten und Bildern die Kontrastierung ein stilistisches Mittel für das Land im Gebirge, das für überraschende und effektvolle Wirkungen sorgen kann.

Kontraste können etwa die Eigenart einzelner Bildkomponenten offenbaren und betonen, sie können helfen zu ordnen und zu differenzieren, sie können die optische Wirkung verstärken und Aufmerksamkeit erregen und einer gestalterischen Konzeption Ausdruckskraft verleihen (nach „Gestaltung, Typografie etc.“, 2009).

Die grafischen Grundlagen zum visuellen Erscheinungsbilds des Lebensraum Tirol stellen zahlreiche Elemente bereit, um eine ganze Reihe von Kontrasttypen für die Gestaltungsarbeit nutzen zu können: Schriftkontraste, Größenkontraste, Formkontraste, Farbkontraste. Auch das Thema Asymmetrie und Symmetrie zählt im weiteren Sinn zum Thema Kontraste.

 

 

Schriftkontraste

Drei Schriftfamilien prägen das visuelle Erscheinungsbild der Lebensraum Tirol Holding: Die Serifenschrift »Lava«, die für den überwiegenden Teil der Lesetexte verwendet wird; die serifenlose „Acumin“, die vor allem für Infotexte eingesetzt wird, sowie die „Tirol Sans“ für Headlines und Leadtexte.

Die drei Schriftfamilien ermöglichen feine typografische Kontraste, die im visuellen Erscheinungsbild des Lebensraum Tirol eine wichtige Rolle spielen – so wie der liebevolle Umgang mit Typografie insgesamt.

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Größenkontraste

Größenkontraste sind visuelle Beziehungen zwischen dominanten und kleinen Details. Sie ermöglichen es, bestimmte Inhalte zu betonen, andere dagegen zurückzunehmen – eine wesentliche Voraussetzung, um unterschiedliche Informationen im Auge des Betrachters zu differenzieren.

Das Verhältnis zwischen Grundfläche (Druckformat, Bildschirmgröße) und den darauf platzierten grafischen Elementen bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten für effektvolle Größenkontraste, beispielsweise unterschiedliche Bildgrößen, Schriftgrößen oder Linienstärken.

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Formkontraste

Schon im Tirol-Logo sind span nungsvolle geometrische Kontrast angelegt: rund, eckig und spitz, gerade und schräg. Im Bereich des visuellen Erscheinungsbildes können solche geometrischen Formkontraste vielgestaltug eingesetzt werden egal ob im analogen oder digitalen Bereich.

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Farbkontraste

Die Farbwelt im visuellen Erscheinungsbild der Lebensraum Tirol Holding ist geprägt von den Basisfarben Rot (Leitfarbe) mit den Kontrastfarben schwarz, grau und weiß. Rot/weiß, rot/schwarz bzw. rot/grau ergeben kräftige, elegante Farbkontraste, die auf das rote Tirol-Logo referenzieren.

 

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In der für spezielle Kampagnen vorbereiteten Palette an Sekundärfarben stehen 6 Farben mit jeweils 3 Farbtönen zur Auswahl, mit der sich eine ganze Reihe an Farbkontrasten erstellen lassen:
 
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Warm-warm-Kontrast
 
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Kalt-kalt-Kontrast
 
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Warm-kalt-Kontrast
 
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Bunt-unbunt-Kontraste
 
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Komplementärkontraste
 
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Qualitätskontraste
 
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Tonwertkontraste
 
Ein wichtiges Gestaltungsmittel ist die sorgfältige Komopsition asymmetrischer und symmetrischer Elemente: Der primär asymmetrische Grundzug wird ergänzt um einige präzise gesetzte, symmetrische Elemente. – Dieses Wechselspiel aus Asymmetrie und Symmetrie ergänzt das zuvor dargestellte Thema der Kontraste.
 
 

Dachmarke

Die Dachmarke wird in der Regel asymmetrisch positioniert (vgl. 3.2 Logopositionierung)

 

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Typografie

Lese-/Mengentexte werden überwiegend in manuell ausgeglichenem, linksbündigem Flattersatz gesetzt. Blocksatz sollte nur in Ausnahmefällen (etwa bei Magazinen) verwendet werden.

 

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Satz auf Mittelachse wird nur sparsam eingesetzt: Entweder effektvoll im Bereich der Headlines oder bei kleinen typografischen Details wie etwa der Fußzeile oder bei herausgehobenen Zitaten.
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Bilder

Auch bei der Anordnung von Bildern kann – und soll – ein interessantes Spiel aus Asymmetrie und Symmetrie für Kontrast, Lebendigkeit und Anwechslung sorgen.

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Bilder können über den Bund laufen und auf diese Weise die Symmetrie der Seiten durchbrechen
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asymmetrische Anordnung unterschiedlicher Bildgrößen
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asymmetrische Anordnung von Weißraum
Im Printbereich gelten die gewohnten DIN-Formate als Standard. Sie gewährleisten etwa bei Infomaterialien die ökonomische Produktion und sind kompatibel mit gängigen Verteilern und Aufstellern.
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Für spezielle Print-Produktionen sind drei Spezialformate in der Proportionen 2:3 (4:3 im Querformat) definiert: Diese Proportionen entsprechen den klassischen Fotoformaten und sind für bildlastige, primär der Imagekommunikation dienende Printprodukte gedacht.
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Raster erleichtern die Gestaltungsarbeit – egal ob analog oder digital. Sie organisieren im „Hintergrund“ die auf der Fläche zu verteilenden grafischen Elemente und schaffen so einen Bezugsrahmen für die Gestaltungsarbeit.

Nachfolgend wird die systematische Konstruktion eines modularen Ordnungsrasters für den Printbereich dargestellt. Gestaltungsraster im Online-Bereich werden analog konstuiert, genauere Angaben dazu werden zu einem späteren Zeitpunkt in einem eigenen Abschnitt des Manuals dargestellt.

 

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Die nachfolgend vorgestellte Methodik der Konstruktion eines Rasters im Printbereich folgt einem dreistufigen Prozess: Grundlinienraster, Ordnungs- und Gestaltungsraster. Für alle regelmäßig wiederkehrenden Gestaltungsaufgaben sollten entsprechende Raster angelegt werden.

Nicht jede Gestaltungsaufgabe erfordert die Konstruktion eines aufwendigen Rasters: Ein ein­faches, kleines Inserat oder eine kleinformatige, kurze Produktinformation kommen gut auch ohne ihn aus.

 

1. Grundlinienraster

Jede zu gestaltende Fläche wird von einem horizontalen Hilfslinien­raster strukturiert, der ausgehend von der kleinsten Gestaltungseinheit – dem Standard-Zeilenabstand von 4,25 mm – konstruiert wird.

Auf diesen Grundlinienraster beziehen sich viele der Absatz- und Zeichenformate der InDesign-Templates. Diese Formatvorlagen definieren ein Set an Schriftgrößen, die in allen Printprodukten durchgängig gleich eingesetzt werden und die auf eine möglichst optimale Lesbarkeit hin ausgelegt sind (vgl. Typografie).

 

2. Ordnungsraster

Aus dem Grundlinienraster leitet sich ein modularer Ordnungsraster ab, der die Platzierung der einzelnen grafischen Elemente organisiert und sie so miteinander in Beziehung bringt: Texte, Bilder und Logos werden in ein Netz von horizontalen Hilfs­linien eingepasst, dessen Abstände auf einem Vielfachen von 4,25 mm beruhen (z.B. 8,5 / 12,75 / 17 mm).

In der Vertikale ergibt sich die Breite der einzelnen Module des Ordnungs­rasters aus dem gewählten Format und den definierten Seitenrändern. Die Konstruktion des Rasters basiert üblicherweise auf einem modularen Ordnungsraster, der die Breite in 12 Module (bei kleineren Formaten entsprechend weniger) unterteilt, woraus sich einfach 1-, 2-, 3-, 4- und 6-spaltige Satzkolumnen ableiten lassen.

Für besondere Effekte können auch unregelmäßige Spalten­zahlen gewählt werden – etwa 13, wobei die „überzählige“ Spalte beispielsweise als flexible Weißraum­kolumne genutzt werden kann. Für kleinere Formate kann die Zahl der Spalten selbstverständlich reduziert werden. Auch ist es natürlich möglich, bei Bedarf Halbspalten zu definieren – man sollte den Ordnungsraster als ein äußerst flexibles Hilfssystem nutzen lernen!

3. Gestaltungsraster

Im letzten Schritt können den Modulen/Flächen bestimmte Inhalte zugewiesen werden: Headlines, Bilder, Texte, Detailinfos etc.. Es ist hilfreich, für komplexe Gestaltungsaufgaben schon frühzeitig Musterlayouts zu erstellen, die dann über diesen Gestaltungsraster beispielsweise Bildformate oder Textlängen vordefinieren.

3-Ebenen-Layoutmodell: Dieses Modell erleichtert die Layoutkonzeption und kann für verschiedene Gestaltungsaufgaben genutzt werden. Es teilt die leere Seite in 3 inhaltliche Ebenen: die Einstiegsebene (Slogan/ Headline, Leitsujet, Bildlaufleiste); die Hauptinformationen (Haupttext, Hauptbild); die Vertiefungsebene (Fußnoten, Detailinformationen, Detailfotos, kleine Tabellen, etc.). Diesem Schema folgt eine Layoutteilung beispielsweise in Kopfleiste, Mittelteil und Fußleiste. – Wird dieses Modell genutzt, so besteht der erste Arbeitsschritt darin, die Text- und Bildgliederung nach diesem Schema zu organisieren. Wesentlich ist, dass diese Unterteilung der Fläche bei der Konzeption von Anfang an mitbedacht wird. Innerhalb einer Gestaltungs­aufgabe können mehrere Seitentypo­logien entwickelt werden.

Asymmetrischer Layoutaufbau: Bei der Anlage eines Layouts sollten die grafischen Elemente nicht symmetrisch um eine Mittelachse angeordnet werden. Ein wichtiger Grundsatz des hier vorgestellten Corporate Designs besteht deshalb in der asymmetrischen Anordnung der einzelnen grafischen Elemente.

 

Digitale Vorlagen

Für die gebräuchlichsten Formate – DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4, DIN A5, DIN A6 und DIN hoch/quer sowie für die Spezialformate – sind in den Adobe-InDesign-Templates bereits einfache Ordnungsraster vordefiniert. Diese können bei Bedarf verändert und individuell an die jeweilige Gestaltungsaufgabe angepasst werden.

Die Anordnung von Bildern auf der Fläche sollte locker und leicht sein. Sie nehmen zwar in der Platzierung einen genauen, vom Grund- und Ordnungsraster definierten Platz ein, die Anordnung selbst aber ist frei und sollte Bezug nehmen auf die semantischen Ausagen des Bildes. Auf diese Weise sollen interessante Größenkontraste (Totale/Zoom) entstehen, die Asymmetrie des Layouts unterstützt sowie spannende Weißräume gestaltet werden.
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3. Logografie

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: Dreh- und Angelpunkt der Standortmarke ist der Tirol-Schriftzug von Arthur Zelger. Anfang der 1970er-Jahre erstmals entworfen, entwickelte er sich im Lauf seiner 50jährigen Geschichte auch im internationalen Kontext zu einer Ikone unter den Tourismusmarken.
 
Mit dem Wandel zur Standortmarke und dem damit verbundenen Redesign der Marke Tirol 2022 wurde der Schriftzug in minimalen Details optisch korrigiert und aus dem zwischen 1998 und 2021 obligatorischen roten Rahmen genommen: Der Schriftzug steht nun – dem ursprünglichen Ansinnen Zelgers folgend – wieder frei und bringt auf diese Weise seine formalen und inhaltlichen Qualitäten zum Ausdruck. Er grenzt sich weniger von seinen umliegenden Elementen ab, geht mit diesen eine intensivere Verbindung ein, ist wandelbarer und wird auf diese Weise auch „nahbarer“.
 
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Schutzabstand

Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die untenstehende Skizze zeigt den Schutzabstand, der rundherum der Höhe des „l“ entspricht.

 

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Mindestgrößen

Um die optimale Lesbarkeit vom Logo zu gewährleisten, ist die Mindestgrößen im Druck und im Web einzuhalten.

 

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Anwendungsreglement

Die Standard­variante des Logos ist rot auf weißem Grund. Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig.

 

Standard­variante rot — Dachmarke rot auf weißem Grund
 
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Variante weiß — Dachmarke weiß auf rotem Grund

 

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Weiter zulässige Farbvarianten — andere außer den untenstehend gezeigten Farbvarianten sind nicht zulässig

 

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Helle Hintergründe — die gezeigten Farbvarianten können auch auf hellen Hintergründen platziert werden
 
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Dunkle Hintergründe — auf dunklen oder schwarzen Hintergründen wird die Dachmarke weiß negativ eingesetzt
 
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Farbhintergründe — Auf andersfärbigem Hintergrund wird die Dachmarke ausschließlich weiß negativ verwendet
 
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Importvorlagen

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→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position der Dachmarke der obere, rechte Seitenbereich. Sie soll dabei aber nicht erhaben und entrückt wirken, sondern möglichst frei und auf „Augenhöhe“ mit dem Betrachter stehen. Deshalb wird sie optisch ein klein wenig mehr vom oberen als vom rechten Rand eingerückt platziert.
 

Standard Logoplatzierung

Ausgehend von einem liegenden Rechteck (Grundsegment) in den Proportionen des Goldenen Schnitts, entspricht die Breite des Logos der Breite eines Segments. Die Anzahl der Segmente über die Formatbreite definiert die Logogrößen: weniger Segmente = größeres Logo, mehr = kleiner.
Das Logo wird standardmäßig in die Mitte der beiden rechten Segmente gestellt und steht dort unabhängig vom Grundlinien- und Ordnungsraster.

 

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alternative Positionierung

Grundsätzlich sind, falls es anders nicht möglich ist, auch alternative Positionierungen der Dachmarke zulässig, wobei die oben beschriebene Konstruktion als Hilfsmittel dienen kann.

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In Ausnahmen ist auch eine freie Positionierung des Logos zulässig:
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Platzierung auf Bildhintergründen

Grundsätzlich wird die Dachmarke nur selten auf Bildhintergründen platziert. Die Standard­variante ist – wie bereits erwähnt – positiv rot auf weißem Grund.
Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (rot oder weiß) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzu­passen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!

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Für Auslandsmärkte kann bei der Dachmarke die Variante mit Länderzusatz „Austria“ verwendet werden, von der es auch eine kyrillische Variante gibt.

 

Tirol Austria

 

 

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Importvorlagen
 
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→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
 

Tirol Austria (russisch/kyrillisch)

 

 
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Importvorlagen
 
3-3_dachmarke-land_02-korr
 
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

 
Positionierung
Für die Positionierung der Dachmarke mit Länderzusatz gelten dieselben Regelungen wie für die Dachmarke.
 
Für die Verwendung der Dachmarke etwa als Favicon bei Websites oder als Profilbild für Facebook oder Instagram, kann diese in der unten dargestellten Formen eingesetzt werden.
 
 
 
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→ Logoicons ist bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
 

Importvorlagen

 

Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Die Kombination Dachmarke + Claim wird nur in Ausnahmefällen verwendet (der Claim ist üblicher Weise ein flexibel zur Dachmarke platziertes, eigenständiges grafisches Element).
 

 

Tirol „Herz der Alpen“

 

 

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Importvorlagen
 
3-5_dachmarke-herz_01-korr
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Tirol „Heart of the Alps“

 

 

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Importvorlagen

 

3-5_dachmarke-herz_02-korr
 
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
In seltenen Ausnahmen, beispielsweise in Sponsorleisten oder bei Leitsystemen, wo die genaue Angabe des Unternehmens wichtig ist, wird die Standortmarke mit den Unternehmenszusätzen kombiniert. Die Standortmarke mit Unternehmenszusätzen ist in zwei Varianten – „stacked“ und „lining“ – eingerichtet.
 

 

Stacked

 

 

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Lining

 

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Konstruktion

 

 
3-6_dachmarke-zusatz_01-korr
 
 
Importvorlagen „Lebensraum Tirol Holding“ 
3-6_dachmarke-zusatz_02-korr
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
Importvorlagen „Lebensraum Tirol Holding“ 
3-6_dachmarke-zusatz_03-korr
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
Importvorlagen „Lebensraum Tirol“ 
3-6_dachmarke-zusatz_04-korr
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
Importvorlagen „Standortagentur Tirol“ 
3-6_dachmarke-zusatz_05-korr
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 
Importvorlagen „Agrarmarketing Tirol“ 
3-6_dachmarke-zusatz_06-korr
 
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Analog zu den Unternehmensmarken, sind auch Sondervarianten für einzelne Geschäftsfelder vorbereitet – hier etwa jenes für die „Cine Tirol Film Commission“. Auch diese Unternehmensmarken werden nur in Ausnahmefällen eingesetzt wie etwa bei Filmabspännen als Sponsor-/Partnerlogo, wo die Nennung der Submarke ausdrücklich gewünscht ist.
 

 

Cine Tirol

 

 

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Importvorlagen „Stacked“ 

 

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Importvorlagen „Center“ 
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Importvorlagen „Lining“ 
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Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Analog zu den Unternehmensmarken, sind auch Sondervarianten für einzelne Geschäftsfelder vorbereitet – hier etwa jenes für die „Convention Tirol“. Auch diese Unternehmensmarken werden nur in Ausnahmefällen eingesetzt wie etwa bei Sponsorleisten oder als Partnerlogo, wo die Nennung der Submarke ausdrücklich gewünscht ist.
 

 

Convention Tirol

 

 

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Importvorlagen „Stacked“ 
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Importvorlagen „Center“ 
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Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Herkunftsmarken binden die Dachmarke dezent in den jeweiligen Kontext ein. Sie werden aus diesem Grund stets nur einfärbig schwarz, grau oder weiß angebracht.
 

 

Unternehmen

 

 

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Importvorlagen (deutsch)
3-9_herkunftsmarken_korr_02
 
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Importvorlagen (englisch)
3-9_herkunftsmarken_korr_03
 
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Handwerk

 

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Importvorlagen (deutsch)
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Importvorlagen (englisch)
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→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Clustermitglied

 

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Importvorlagen (deutsch)

3-9_herkunftsmarken_korr_07
 
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Importvorlagen (englisch)
3-9_herkunftsmarken_korr_08
→ Logos sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Convention Tirol

 

3-9_herkunftsmarken_korr_10
 
 
Importvorlagen (englisch)
3-9_herkunftsmarken_korr_11
 
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Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.
 
Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?
 
PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!
 
JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.
 
SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

Für die Verwendung der Standort- als Partnermarke, wird der Schriftzug weiß in einer Box auf rotem Grund platziert. Durch die rote Box wird die Verwendung des Schriftzugs in unruhigem Umfeld – etwa bei Prospekttiteln oder in Sponsorenleisten – vereinfacht, sie grenzt ab und schützt ihn.

Standardvariante ist die rote Box mit weißem Schriftzug.

 

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Importvorlagen
 
3-10_partnermarke-box_korr_01
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Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

In der Lebensraum Tirol Holding werden entlang der Profilierungsfelder zahlreiche Projekte verfolgt, deren thematische Schwerpunkte in Form von „Themenlogos“ in verschiedenen Kontexten kommuniziert werden. Die untenstehenden Entwurfsbeispiele erläutern das Gestaltungskonzept, rein typografische Lösungen sind ebenso möglich wie Kombinationen mit grafischen Zeichen. Bei der Farbgestaltung kann auf die sekundäre Farbpalette zurückgegriffen werden.
 

Konstruktion

 

 
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Beispiele

 

 
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Ähnlich wie bei den Themenlogos, werden bestimmte Kampagnen auch an die Marke Tirol angebunden. Um eine inflationäre Verwendung der Dachmarke in solchen Kontexten zu vermeiden, wird in diesen Fällen der Zusatz „Tirol“ nicht in Form des Schriftzugs eingesetzt, sondern aus der Tirol Sans in der Schriftstärke Bold gesetzt.

Das unten gezeigte Beispiel demonstriert das Gestaltungskonzept anhand von „digital.tirol“.

 

 

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Importvorlagen
3-12_kampagnenlogos_02
 
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Für alle Logovarianten liegen digitale Vorlagen in unter­schiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere als die hier gezeigten oder ein eigen­händiger Nachbau sind nicht zulässig! – Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Datei­kürzel unterschieden.

Wofür werden die unterschiedlichen Dateiformate verwendet?

PDF-Logos
Für den Import in professionelle Layoutprogramme (z. B. Adobe®InDesign® oder Quark®XPress®) und zur Weiter­gabe eines Logos an Dritte (das PDF-Format ersetzt das bisher gebräuch­liche EPS-Format). Die vorbereiteten PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Weiters lassen sie sich problemlos mit Adobe®Illustrator® öffnen. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!

JPG- und PNG-Logos
JPG- und PNG-Dateien sind primär für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Word® und -Powerpoint® gedacht und bis zu einer Logobreite vo­n maximal 10 cm verwendbar. Im Unterschied zu JPG, unterstützt das PNG-Dateiformat auch transparente („durchsichtige“) Hintergründe, weshalb für PNG auch weiß-negative Logovarianten eingerichtet sind. JPG-Dateien sind im CMYK-Farbmodus definiert und primär für gedruckte Anwendungen gedacht, PNG-Dateien im RGB-Farb­modus primär für Screen- und Webanwendungen.

SVG-Logos
Scalable Vector Graphics (SVG, englisch für skalierbare Vektorgrafik) ist die vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlene Spezifikation zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken. Dieses Dateiformat, das auf XML basiert, wird für Web- und Appanwendungen verwendet.

4. Typografie

Durch den richtigen Umgang mit Schrift eine bestimmte visuelle Kultur zu entwickeln, zählt zu den wichtigsten Aufgaben des hier vorgestellten Corporate Designs.

Die Corporate-Typography der Lebensraum Tirol Holding basiert auf drei Schriftfamilien, die sowohl ästhetisch wie auch funktional unterschiedliche Aspekte abdecken:

 

Tirol Sans

Für Display (Headline- und Leadtexte)
 
 
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Lava

Für Fließ-/Mengentexte
 
 
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Acumin

Für Infotexte

Als neutrale „Begleitung“ der Lava für untergeordnete Textkategorien fungiert die umfangreich ausgebaute Schrift Acumin (viele Condensed-Varianten). Als serifenlose Schrift sorgt sie auf den ersten Blick für typografische Differenzierung und wird etwa für Infotexte, für das „Kleingedruckte“ oder für Bildunterschriften verwendet.

 

4-1_einstieg_03
 

Eine stilsichere und bis ins Detail genaue Typografie ist ein wichtiges Ziel des hier vorgestellten visuellen Erscheinungsbildes der Lebensraum Tirol Holding: Gestaltete Schrift wird als grundlegendes, zeitloses und aktives Gestaltungs­element eingesetzt, das – in zielgruppengerechter Dosierung – die Glaubwürdigkeit und den Anspruch der unterschiedlichen kommunikativen Botschaften der Holding und all ihrer Gesellschaften zum Ausdruck bringt und diese visuell stützt.

Deshalb werden bestimmte typografische Details auf besondere Weise gelöst – sie geben dem ansonsten einfachen, kultivierten Umgang mit Typografie eine besondere Note, einen besonderen typografischen Klang.

Unten einige Beispiele dazu aus dem Print-Bereich: Versalsatz, Mischung von unterschiedlichen Schriftschnitten, Satz auf Mittelachse, speziell gestaltete Spitzmarken, die Verwendung von Sonderzeichen etc.

Im digitalen Bereich sind die typografischen Möglichkeiten beschränkter, wobei auch hier im Rahmen der technischen Möglichkeiten ein ansprechender, zeitgemäßer Umgang mit Typografie von wesentlicher Bedeutung ist.

 

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„Spitzmarken“ am Beginn von Sublines oder Leadtexten
 
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Zwischentitel in Versalien
 
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Ein Beispiel für Zitate
 
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Bildtexte mit einem Beispiel für hervorgehobene Ortsangaben
 
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Infotexte – ganz ohne Kästchen
 

Die 2011 von Wolfgang Scheppe entworfene Schrift wurde in zahlreichen optischen Details überarbeitet, um leichtere Schnitte erweitert und bleibt als Displaytype für Headlines und Leadtexte die maßgeblich identitätsstiftende Schrift im Erscheinungsbild der Lebensraum Tirol Holding.

Gestalter:
Wolfgang Scheppe, Marie Letz (2011), Alexei Vanyashin (Cyrillic addition, 2015), Joana Coreia, Rainer Scheichelbauer/Schriftlabor (2021)

Anwendungsbereiche:
Headlines, Sublines/Leadtexte, diverse Zusätze

 

 

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→ Schriften sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Absatzformate Print

Um ein durchgänges typografisches Bild und vor allem eine durchgängig hohe Lesequalität zu gewährleisten, sind in allen digitalen InDesign-Templates typografische Stilvorlagen für Display und Head-/Sublines eingerichtet, in denen Größe, Zeilenabstand und Laufweite jeweils exakt definiert sind.

  • Display: 50 / 37,5 / 25 / 17 / 14 pt
  • Headlines: 48 / 34 / 26 pt
  • Sublines: 17 / 14 pt

Die Absatzformatvorlagen sowie der Standard-Grundlinienraster (Zeilenabstand) von 4,25 mm sind so gewählt, dass sie einen maximalen Lesekomfort garantieren. Die Formatvorlagen Basictext und Headlines alinieren automatisch auf den Grundlinienraster, alle anderen erreichen jeweils nach einem Vielfachen wieder eine Grundlinie.

Für Großformate (A3/A2/A1) sind zusätzlich zu den Standard-Templates mit 4,25 mm Grundlinienraster spezielle InDesign-Templates eingerichtet, in denen der Grundlinienraster auf 4,75 mm vergrößert ist. Für diese speziellen Formate, die beispielsweise für großformatige Image-Kommunikation oder Zeitungen verwendet werden können, ist die Basictextgröße mit 10 pt definiert, darüber hinaus wurden alle Absatzformate entsprechend adaptiert.

Digitale Vorlagen: Die abgebildeten Beispiele verdeutlichen die Systematik. Die Stilvorlagen sind wie erwähnt in allen InDesign-Templates vorkonfiguriert. Eine Übersicht findet sich in der → Graphic-Box.

 

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Absatzformate Screen

Die Tirol Sans ist auch als Webfont erhältlich. Grundsätzlich sind die Schriftgrößen im Bereich des Screendesigns variabel, die Orientierung an den Google-Guidelines wie in den unten gezeigten Beispielen wird empfohlen.

Analog zum Print-Bereich gilt auch hier, stets auf einen einwandfreien Lesekomfort zu achten und die Schriftgrößen entsprechend großzügig festzulegen.

 

 

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Als neue Schrift für Fließ- und Mengentexte erfüllt die Serifenschrift Lava die Funktion als Hausschrift und ersetzt die bisherige Schriftart „Crimson“. Sie ist in ihrer optischen Wirkung offener und zeitgemäßer und erfüllt als umfangreich ausgebaute Schrift alle Anforderungen in technischer wie auch in Hinblick auf den Satz fremdsprachiger Texte.

Gestalter:
Peter Bil’ak, 2013
www.typotheque.com

Anwendungsbereiche:
Lesetexte, Infotexte

 

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→ Schriften sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Absatzformate Print

Um ein durchgänges typografisches Bild und vor allem eine durchgängig hohe Lesequalität zu gewährleisten, sind in allen digitalen InDesign-Templates typografische Stilvorlagen für gebräuchlichsten Textgattungen eingerichtet, in denen Größe, Zeilenabstand und Laufweite jeweils exakt definiert sind:

  • Basic(Fließ)text: 9 (10) pt
  • Marginaltext: 8 pt
  • Infotext: 6 pt
  • Headlines: 44 / 33 / 22 pt
  • Sublines: 15 / 12 pt

Die Absatzformatvorlagen sowie der Standard-Grundlinienraster (Zeilenabstand) von 4,25 mm sind so gewählt, dass sie einen maximalen Lesekomfort garantieren. Die Formatvorlagen Basictext und Headlines alinieren automatisch auf den Grundlinienraster, alle anderen erreichen jeweils nach einem Vielfachen wieder eine Grundlinie.

Die Stilvorlagen für Head- und Sub­lines können – falls notwendig – in der Größe verändert werden. Nicht verändert werden sollten die Stilvorlagen für Mengentexte – sie sind hinsichtlich Lesekomfort genau eingerichtet und getestet.

Für Großformate (A3/A2/A1) sind zusätzlich zu den Standard-Templates mit 4,25 mm Grundlinienraster spezielle InDesign-Templates eingerichtet, in denen der Grundlinienraster auf 4,75 mm vergrößert ist. Für diese speziellen Formate, die beispielsweise für großformatige Image-Kommunikation oder Zeitungen verwendet werden können, ist die Basictextgröße mit 10 pt definiert, darüber hinaus wurden alle Absatzformate entsprechend adaptiert.

Digitale Vorlagen: Die abgebildeten Beispiele verdeutlichen die Systematik. Die Stilvorlagen sind wie erwähnt in allen InDesign-Templates vorkonfiguriert. Eine Übersicht findet sich in der → Graphic-Box.

 

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Absatzformate Screen

Die Lava ist auch als Webfont erhältlich. Grundsätzlich sind die Schriftgrößen im Bereich des Screendesigns variabel, die Orientierung an den Google-Guidelines wie in den unten gezeigten Beispielen wird empfohlen.

Analog zum Print-Bereich gilt auch hier, stets auf einen einwandfreien Lesekomfort zu achten und die Schriftgrößen entsprechend großzügig festzulegen.

 

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Als neutrale „Begleitung“ der Lava für untergeordnete Textkategorien fungiert die umfangreich ausgebaute Schrift Acumin (viele Condensed-Varianten). Als serifenlose Schrift sorgt sie auf den ersten Blick für typografische Differenzierung und wird etwa für Infotexte, für das „Kleingedruckte“ oder für Bildunterschriften verwendet.

Gestalter:
Robert Slimbach, 2015
www.fonts.adobe.com, www.fontspring.com

Anwendungsbereiche:
Infotexte, Tabellen, Bildunterschriften etc.

 

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→ Schriften sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Absatzformate Print

Um ein durchgänges typografisches Bild und vor allem eine durchgängig hohe Lesequalität zu gewährleisten, sind in allen digitalen InDesign-Templates typografische Stilvorlagen für die gebräuchlichsten Textgattungen eingerichtet, in denen Größe, Zeilenabstand und Laufweite jeweils exakt definiert sind:

→ Basic(Fließ)text: 9 (10) pt
→ Marginaltext: 8 pt
→ Infotext: 6 pt

Die Absatzformatvorlagen sowie der Standard-Grundlinienraster (Zeilenabstand) von 4,25 mm sind so gewählt, dass sie einen maximalen Lesekomfort garantieren. Die Formatvorlagen Basictext alinieren automatisch auf den Grundlinienraster, jene für Marginal- und Infotext erreichen jeweils nach einem Vielfachen wieder eine Grundlinie.

Für Großformate (A3/A2/A1) sind zusätzlich zu den Standard-Templates mit 4,25 mm Grundlinienraster spezielle InDesign-Templates eingerichtet, in denen der Grundlinienraster auf 4,75 mm vergrößert ist. Für diese speziellen Formate, die beispielsweise für großformatige Image-Kommunikation oder Zeitungen verwendet werden können, ist die Basictextgröße mit 10 pt definiert, darüber hinaus wurden alle Absatzformate entsprechend adaptiert.

Digitale Vorlagen: Die abgebildeten Beispiele verdeutlichen die Systematik. Die Stilvorlagen sind wie erwähnt in allen InDesign-Templates vorkonfiguriert. Eine Übersicht findet sich in der → Graphic-Box.

 

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Absatzformate Screen

Die Acumin ist auch als Webfont erhältlich. Grundsätzlich sind die Schriftgrößen im Bereich des Screendesigns variabel, die Orientierung an den Google-Guidelines wie in den unten gezeigten Beispielen wird empfohlen.

Analog zum Print-Bereich gilt auch hier, stets auf einen einwandfreien Lesekomfort zu achten und die Schriftgrößen entsprechend großzügig festzulegen.

 

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Im Bereich der Bürokommunikation wird auf plattformübergreifende, kostenlos verfügbare Schriften zurückgegriffen: die Serifenschrift Georgia (anstelle der Lava) sowie die Arial (anstelle der Acumin).
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Die Schriftgestaltung hängt nicht nur von der Wahl einer gut leserlichen und passenden Schrifttype ab, sondern von vielen anderen Faktoren, die hier nicht alle erklärt werden können. Die nachfolgend angeführten Hinweise zur mikrotypografischen Gestaltung fassen lediglich die wichtigsten Grundsätze zusammen, die man unbedingt beachten sollte:
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→ Für Layout-Aufgaben im Print-Bereich sollten nur die in den Adobe InDesign-Templates vorbereiteten Stilvorlagen verwendet werden.
→ Die angeführten Schriften dürfen nicht mit anderen vermischt werden.
→ Als Satzart für Mengentexte gilt generell linksbündiger Flattersatz mit ausgewogen flatternder rechter Kante. Blocksatz nur in Ausnahmefällen, Satz auf Mittelachse oder rechtsbündiger Mengensatz sind zu vermeiden!
→ Die generelle Schreibweise für Mengen-/Fließtexte besteht aus Ver­salien und Gemeinen (Groß- und Kleinschreibung). Längere Texte in Großbuchstaben zu schreiben ist untersagt, Headlines in Versalien sind zulässig.
→ Die Laufweite der in den Adobe InDesign-Templates eingerichteten Stilvorlagen ist für unterschiedliche Größen optimiert und sollte nicht verändert werden. Generell gilt: bei größeren Headlines wird die Laufweite etwas reduziert (unterschnitten), bei kleinen Texten dagegen erweitert (gesperrt).
→ Falsche Kapitälchen werden unter keinen Umständen verwendet.
→ Schriften dürfen nicht künstlich digital modifiziert werden (elektronisch in Breite oder Höhe verzerren, Schriftlage neigen oder fett stellen).
→ Outlined-Schriften sind generell untersagt. Schlagschatten zur Absetzung der Texte vom Hintergrund (z.B. in Bildern) sind – wenn überhaupt – sehr dezent einzusetzen.

Satzzeichen
→ Als Standard werden „deutsche“ An- und Abführungen verwendet. »Guillemets« können verwendet werden, „Zoll­zeichen“ auf keinen Fall! Auch bei fremdsprachigen Texten ist auf eine korrekte Aus­führung der Anführungszeichen zu achten: “Italienisch/Englisch”, « Französisch ».
→ Das Divis ist ein kurzer Strich (-), der als Trennstrich zur Silbentrennung und als Bindestrich bei zusammengesetzten Wörtern verwendet wird. Davon zu unterscheiden ist der etwas längere Gedankenstrich (–), der eine Denkpause oder die Abgrenzung eines Einschubs anzeigt. Er dient auch als Minus- und Auslassungszeichen für Zahlen. Weiters wird er im Sinne von „bis“ (ohne Leerzeichen) und „gegen“ (mit einem Leerzeichen davor und danach) als Abkürzung verwendet („Streckenstrich“). Bsp.: 6–7; Austria – Rapid.
→ Das Zeichen für Multiplikationen ist ein eigenes Sonderzeichen (×), kein kleines „x“.

Auszeichnungen
→ Schwache („integrierte“) Auszeichnungen werden durch Kursivieren (zurückhaltend) oder durch Fettstellen (betonend) erzeugt.
→ Starke („aktive“) Auszeichnungen wie VERSALIEN oder Unterstreichungen sind zu vermeiden.

Augenfreundlicher Satz
Bei typografischem Satz ist auf ein ruhiges Textbild zu achten. Es ist zwar wichtig, Texte zur besseren Lesbarkeit zu gliedern, zu stark gegliederte und ausgezeichnete Texte führen allerdings dazu, dass sich das Auge beim Lesen nicht zurechtfindet. Deshalb: Auf zu viele Überschriften, Zwischentitel, Absätze und Auszeichnungen sollte verzichtet werden!

Regelungen für Schreibweisen
→ Firmenbezeichnungen: In Texten wird für die Holdung die Formulierung Lebensraum Tirol Holding verwendet. Wird eine Hervorhebung gewünscht, kann der Firmenwortlaut kursiv (schwach) oder fett (stark) gesetzt werden, wobei dies üblicher Weise nur bei der ersten Nennung im Text erfolgt.
→ Für die drei Agenturen gelten analoge Regelungen, die Schreibweisen lauten: Tirol Werbung / Standortagentur Tirol / Agrarmarketing Tirol
→ Anmerkung: In Fließtexten wird auf die Nennung der Unternehmensformen »GmbH« üblicher Weise verzichtet.

Zeit- und Datumsangaben:
→ 16 Uhr oder (genauer)
→ 16:00 Uhr
→ 16 bis 18 Uhr oder (genauer)
→ 16:00 bis 18:00 Uhr oder
→ 16:00–18:00 Uhr oder
→ 16–18 Uhr (in Info-/Fließtexten)
→ 7. bis 17. Oktober 2023 (in Fließtexten) oder
→ 07.10. bis 17.10.2023 oder
→ 07.10.–17.10.2023
→ am 19. August 2023 (in Fließtexten) oder
→ am 19.08.2023

Telefonnummern:
→ T +43 512 57 57-01
→ M +43 664 200 277 90

Währungs- und Prozentangaben:
→ 180 Euro (in Fließtexten)
→ EUR 180,- / alternativ € 180,- (in Headlines am Ende Divisstrich!)
→ EUR 180,– / alternativ € 180,– (in Fließtexten Gedankenstrich)
→ 35 % (nicht 35,00%)
→ 35 Prozent

Ziffern:
Die Lava verfügt sowohl über Versalziffern als auch über Mediävalziffern (Ziffern mit Unterlängen). Als Standard werden Versalziffern verwendet. In Fließtexten können auch die Mediävalziffern verwendet werden, was die Darstellung von Zahlen besser in das Schriftbild der Satzkolumne einbindet (Versalziffern wirken wie Großbuchstaben).v

Firmenbezeichnungen:
In Texten wird für die Holdung die Formulierung Lebensraum Tirol Holding verwendet. Wird eine Hervorhebung gewünscht, kann der Firmenwortlaut kursiv (schwach) oder fett (stark) gesetzt werden, wobei dies üblicher Weise nur bei der ersten Nennung im Text erfolgt. — Für die drei Agenturen gelten analoge Regelungen, die Schreibweisen lauten: Tirol Werbung / Standortagentur Tirol / Agrarmarketing Tirol. — Anmerkung: In Fließtexten wird auf die Nennung der Unternehmensformen »GmbH« üblicher Weise verzichtet.
 
 
Projektnamen:
In der Lebensraum Tirol Holding und ihren Töchterunternehmen gibt es eine Reihe von Projektnamen, die in der täglichen Kommunikation eine große Rolle spielen. Um solche eigenen Projektnamen – wie etwa Perspektiven Tirol, Tirol Change Award, Der Tiroler Weg, Qualität Tirol, Startup Tirol – oder vergleichbare Projektbezeichnungen externer Kooperationspartner – z.B. Hydrogen Cluster, Coworkation Alps etc. – in Fließtexten dezent hervorzuheben, werden diese durch eine einfache Kursivierung ausgezeichnet, Anführungszeichen oder Fettstellen in Fließtexten sollte vermieden werden.
 
 
Genderregel:
Für die gendergerechte Schreibweise gilt folgende Regel: In der Langform werden bei der ersten Nennung jedenfalls beide Geschlechter genannt, also Touristinnen und Touristen. Taucht dieselbe Formulierung im Text mehrmals auf, ist die doppelte Nennung nicht zwingend in jedem Einzelfall notwendig, sollte aber an passenden Stellen wiederholt werden. Bei öffentlichen Ansprachen sollte die doppelte Nennung durchgängig verwendet werden. – Wird eine kürzere Form gewünscht oder sollten explizit auch LGBTQI+ angesprochen werden, so wird ein Doppelpunkt „:“ gesetzt: Tourist:innen.
 
 
Zeit- und Datumsangaben:
16 Uhr oder (genauer)
16:00 Uhr
16 bis 18 Uhr oder (genauer)
16:00 bis 18:00 Uhr oder
16:00–18:00 Uhr oder
16–18 Uhr (in Info-/Fließtexten)
7. bis 17. Oktober 2023 (in Fließtexten) oder
07.10. bis 17.10.2023 oder
07.10.–17.10.2023
am 19. August 2023 (in Fließtexten) oder
am 19.08.2023
 
 
Telefonnummern:
T +43 512 57 57-01
M +43 664 200 277 90
 
 
Währungs- und Prozentangaben:
180 Euro (in Fließtexten)
EUR 180,- / alternativ € 180,- (in Headlines am Ende Divisstrich!)
EUR 180,– / alternativ € 180,– (in Fließtexten Gedankenstrich)
35 % (nicht 35,00%)
35 Prozent
 
 
Ziffern:
Als Standard werden Versalziffern verwendet. In Fließtexten können auch die Mediävalziffern verwendet werden, was die Darstellung von Zahlen besser in das Schriftbild der Satzkolumne einbindet (Versalziffern wirken wie Großbuchstaben).

5. Farben

Im visuellen Erscheinungsbild der Lebensraum Tirol Holding werden zwei grundlegende Farbbereiche unterschieden: die Basisfarben definieren den grundlegenden Dreiklang aus rot, weiß (Weißraum) und schwarz (grau), der über alle Unternehmensbereiche und Medien hinweg stilprägend ist; darüber hinaus gibt es für bestimmte Themensetzungen und Kampagnen der Lebensraum Tirol Holding eine Palette an Sekundärfarben.
 

Basisfarben

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Sekundärfarben

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Die Basisfarben definieren den grundlegenden Dreiklang aus rot, weiß (Weißraum) und schwarz (grau), der über alle Unternehmensbereiche und Medien hinweg stilprägend ist. Er ist sowohl auffällig (rot, weiß und schwarz/grau ergeben einen überaus markanten Kontrast) als auch, in Verbindung mit großzügig eingesetzten Weißräumen, dezent und harmoniert gut mit dem wesentlichen Grundsatz, dass „Farben“ maßgeblich über die Eigenfarbigkeit der Bilder ins Spiel kommen.
 
 
 
 

Die Sekundärfarben definieren eine Palette an bunten, abwechslungsreichen Farben, die für bestimmte Themensetzungen und Kampagnen der Lebensraum Tirol Holding verwendet werden können.

Diese Farben sind nicht von vornherein bestimmten Themen oder Bereichen zugeordnet, sondern sie sind zur farblichen Akzentuierung wichtiger Themen entlang der Profilierungsfelder frei wählbar und dienen dazu, in Verbindung mit spezifischen Claims und Bildvisuals visuell akzentuierte Themenidentitäten zu formen, die die Vielfalt der Themen und damit des Landes zum Ausdruck bringen.

Darüber hinaus ist es auch zulässig, andere Farben zu definieren (etwa Leuchtfarben oder Gold- bzw. Silbertöne). – Im Bereich der Leitfarben für Themenidentitäten ist der kreative Spielraum bewusst weit gesetzt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

6. Sekundäre Stilelemente

Unten abgebildet der Standard-Adress­block, wie er etwa in der Geschäftsausstattung auf Brief­papieren, Visitenkarten, Infomappen etc. verwendet wird:

 

  • Bezeichnung Unternehmen
  • Straße + Nummer
  • Postleitzahl + Ort
  • Telefonnummer (mit Leerzeichen und Bindestrich bei Durchwahl: +43 512 57 57-01)
  • Mobilnummer (falls gewünscht)
  • Mailadresse (auch personalisiert)
  • Webadresse Unternehmen
  • Zusatz „LEBENSRAUM TIROL HOLDING“ (bei den Tochterunternehmen)
 
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Der Claim „Herz der Alpen“ begleitet die Marke Tirol seit den Anfängen der professionellen Markenführung Mitte der 1980er Jahre. Auch in der Kommunikation der Lebensraum Tirol Holding nimmt dieser eine zentrale Stellung ein.
 

 

Claim

Der Claim wird – als Standard – rot aus der Tirol Sans in Versalien und mit vergrößertem Zeichenabstand gesetzt. Sowohl linksbündige oder auch Varianten auf Mittelachse sind zulässig.
Wichtig: Der Claim ist ein eigenständiges grafisches Element und wird in der Regel mit Distanz in komplementären Positionen zur Dachmarke platziert – unten einige Beispiele zur Illustration.

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Subclaims

In Verbindung mit den Zusätzen wird er zu einem wandelbaren Claim.

 
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Platzierungsbeispiele
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Die Holding in ihrem gesamten Umfang besser darzustellen, ist die Aufgabe des Unternehmensindex. Dieser wird aus der Tirol Sans Bold versal gesetzt, auch unterschiedliche farbliche Akzentuierungen sind – wie unten gezeigt – zulässig.
 
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Die Gestaltung von Störern leitet sich aus den Schrägen des „T“ der Dachmarke ab. Diese können in unterschiedlichen Varianten umgesetzt werden, die unten stehenden Beispiele dienen der Illustration.
 
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Ist eine im Vergleich zum Störer weniger auffällige Form gewünscht, können klassiche runde Buttons verwendet werden. Diese können in unterschiedlichen Varianten umgesetzt werden, die unten stehenden Beispiele dienen der Illustration.
 
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Fußleisten dienen der Navigation oder der Platzierung von untergeordneten Detailiinformationen in gedruckten Kommunikationsmitteln. Durch die oberhalb platzierte Linie wird eine visuelle Trennung von den darüber platzierten Informationen erreicht. Die Fußleiste kann in unterschiedlichen Varianten umgesetzt werden, die unten stehenden Beispiele dienen der Illustration.
 
Beispiel für Fußleiste in Katalogen
 
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Beispiel für Fußleiste im Briefpapier
 
 
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Das Bergrelief ist aus dem Corporate Geometry-Konzept der Architektur entnommen und zeigt charakteristische topografische Ausschnitte Tirols. Es steht eine Bibliothek unterschiedlichster Szenen aus allen Bezirken zur Verfügung, die als dezente Hintergrundgrafik etwa für jene Bereiche der Printkommunikation eingesetzt werden können, in denen keine Bildern verwendet werden – vor allem im Bereich der Geschäftsausstattung.
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Für die gebräuchlichsten Typen von Infografiken sind Gestaltungsvorlagen vorbereitet. Die unten stehenden Beispiele dienen der Illustration des Gestaltungskonzepts. Ein- oder zweifärbige Varianten sind ebenso möglich wie mehrfarbige (dafür kann auf die sekundäre Farbpalette zurückgegriffen werden).
 
 
Balkendiagramme
 
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Säulendiagramme
 
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Tortendiagramme
 
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Liniendiagramme
 
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Tabellen
 
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Zur Verortung sind verschiedene Vorlagen für Anfahrtsskizzen vorbereitet. Diese werden vor allem im touristischen Kontext der Tirol Werbung eingesetzt, stehen aber auch allen anderen Teilen der Holding zur Verfügung.
 
 
Europa
 
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Österreich
 
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Tirol
 
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Werden Hashtags als aktive Gestatungselemente verwendet, so wird dabei die Lava mit der Tirol Sans in Versalien gemischt. Diese unten stehenden Beispiele dienen der Illustration.
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Webadresse etwa auf Katalog-Titelseiten oder Plakaten werden aus der Lava Bold mit Unterstrich gesetzt und im Layout in der Regel um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
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Zitate dienen zur optischen Auflockerung und heben besonders prägnante Textstellen oder O-Ton-Passagen hervor. Sie werden zentriert gesetzt sowie oben und unten von zwei schrägen Linien begrenzt (Schräge leitet sich aus dem „T“ der Dachmarke ab).
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Für die Lebensraum Tirol Holding steht ein umfangreiches Set an speziell gestalteten Icons zur Verfügung, das laufend erweitert wird: die Tirol-Icons.
 
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Herleitung

Die Gestaltung der Icons greift formbestimmende Merkmale der Tirol Sans auf.

 
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Schriftfonts

Die Icons stehen sowohl als Einzelgrafiken als auch als Schriftfont zur Verfügung.

 
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→ Icons und Schriftsatz sind bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
 

 

Handbuch

Über den jeweils aktuellen Stand der Tirol-Icon-Familie informiert das Handbuch.

 
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→ Handbuch ist bei der Lebensraum Tirol Holding zu beziehen
Für Sponsorleisten wird die Dachmarke freistehend verwendet, falls notwendig mit Unternehmenszusatz.
 
 
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Die Papiere der Lebensraum Tirol Holding und ihrer Tochterunternehmen entsprechen in ihrer Charakteristik den Kernleistungsversprechen und den Werten des Markenkerns – hier vor allem dem Wert „echt“, was übersetzt in die Welt der Papiere bedeutet: Sie sollten über eine möglichst natürliche, angenehme Haptik verfügen, warm und angenehm im Griff. Deshalb werden als primäre Corporate-Papiere weiße, ungestrichene Naturpapiere verwendet.
 

 

Pergraphica Classic Rough

Als Standard gilt dabei die Sorte „Pergraphica Classic Rough“, die mit Grammaturen zwischen 90 und 300 g/qm und dazu passenden Ausstattungspapieren ein breites Anwendungsgebiet abdeckt. Das Papier wird in Österreich bei Mondi CO2-neutral hergestellt und trägt neben dem FSC-Gütesiegel auch das EU-Ecolabel. Die „raue“, „offene“ Haptik, das hohe Volumen (1.4) und der mittlere Weißegrad verleihen dem Papier eine natürliche und trotzdem hochwertige Wirkung.

Pergraphica verfügt zudem für ungestrichene Naturpapiere über hervorragende Druckeigenschaften, wobei stets darauf zu achten ist, dass in der Druckvorstufe wie beim Druck selbst passende Farbprofile verwendet werden, um ein bestmögliches Druckergebnis sicherzustellen.

→ lieferbare Grammaturen:
Pergraphica Classic Rough 1.4 – 90/100/120/150/240/300/400 g/qm
(Aktuelle Informationen zum lieferbaren Sortiment: www.mymondi.net)

Daraus lassen sich für Prospekte und Folder/Flyer folgende Kombinationen ableiten:

→ geringes Gewicht:
– Umschlag: 150 g/qm
– Kern: 90/100 g/qm

→ normale Grammatur:
– Umschlag: 240 g/qm
– Kern: 100/120 g/qm

→ hochwertig/Image:
– Umschlag: 240/300/400 g/qm
– Kern: 120/150 g/qm

→ Flyer/Folder:
– 90/100/120 g/qm

 

Papiervorgaben für spezielle Anwendungen:

  • Schreibblock: 100/120 g/qm
  • Compliment-Cards: 250/300 g/qm
  • Pressemappen: 300/400 g/qm
  • Briefpapier: 90/100 g/qm
  • Visitenkarten: 300 g/qm
  • Kuverts C4/5/6 und DIN lang: 120 g/qm
  • Versandtasche: 120 g/qm
  • Falttasche: 120 g/qm

Neben dem Standard-Sortiment von Pergrafica ist auch eine breite Palette von Designpapieren in unterschiedlichsten Farben erhältlich, die beispielsweise für besondere Umschläge oder im Packaging-Bereich verwendet werden können.

Ist in Ausnahmefällen (etwa bei Online-Druckereien) die Verwendung der genannten Papiere nicht möglich, so sind ähnliche zu verwenden – jedenfalls stets ungestrichene und auf keinen Fall glänzend-gestrichene Papiere!

 

 

Alternative Papiere

Werden beispielsweise bei Bildbänden zur besseren Wiedergabe der Fotos gestrichene Papiere verwendet, so sollten auch diese eine möglichst angenehme Haptik mit offener Struktur und hohem Volumen aufweisen. Für solche Fälle gilt die Sorte „Arctic Volume White“.

Arctic Volume White ist ein holzfreies, hochvolumiges, mattes, vollgestrichenes Papier, erhältlich in Grammaturen von
90 bis 300 g/qm. Die matte Oberfläche verleiht den Druckerzeugnissen ein natürliches Papiergefühl und erstklassige Bildwiedergabe. Dank dem einzigartigen Volumen und der hervorragenden Opazität sowie der hohen Steifigkeit eignet sich dieses Papier besonders für alle hochwertigen Druckprojekte, die nach einer besonderen Haptik verlangen.

→ lieferbare Grammaturen:
Arctic Volume White 1.1 – 90/100/115/130/150/170/200/250/300 g/qm
(Aktuelle Informationen zum lieferbaren Sortiment: www.arctic.com)

Daraus lassen sich für Prospekte und Folder/Flyer folgende Kombinationen ableiten:

→ geringes Gewicht:
– Umschlag: 150 g/qm
– Kern: 90/100 g/qm

→ normale Grammatur:
– Umschlag: 200/250 g/qm
– Kern: 100/115/130 g/qm

→ hochwertig/Image:
– Umschlag: 300 g/qm
– Kern: 130/150 g/qm

→ Flyer/Folder:
– 90/100/115/130 g/qm

 
 
 
Office-Papiere
 

Im Bereich der Bürokommunikation kann – alternativ zu Pergraphica – die Sorte Nautilus Super White verwendet werden.

→ lieferbare Grammaturen:
Nautilus Super White – 80/90/100/120 g/qm
(Aktuelle Informationen zum lieferbaren Sortiment: www.mymondi.net)