43. Tiroler Tourismusforum 2021


Die 43. Ausgabe des Tourismusforums findet heuer am 9. Juni um 16:00 Uhr im Rahmen der Perspektivenwoche statt. Die Veranstaltung steht dabei ganz im Zeichen der Vorstellung des Tiroler Wegs, der neuen Tourismusstrategie für das Land. Damit möglichst alle Interessierten die Gelegenheit haben, diese Präsentation aus erster Hand mitzuerleben, ist die Veranstaltung heuer als Online-Format angelegt. Auf dieser Seite können Sie das Tourismusforum mitverfolgen.


Wunsch für die Zukunft


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Günther

11.06.2021


Ich sende Ihnen heute sieben Beiträge, die einige meiner Gedanken zur Zukunft unseres Landes enthalten. Indem ich das tue, ist mir klar, dass eine Umsetzung dieser Gedanken in naher Zukunft wohl nicht möglich sein wird. Festgefahrene Strukturen, aber auch Machtverhältnisse lassen dies nicht zu. Vorwegnehmen möchte ich, dass die Einbringung dieser Gedanken mitunter sehr direkt und unverhohlen erfolgt. Das liegt darin begründet, dass ich keiner politischen Partei angehöre.


Das vorrangige Ziel unseres Wirtschaftssystems muss es in Zukunft sein, dem Wohle aller zu dienen und die Werte der Demokratie wirksam und auf Dauer zu leben. Dem Wohle aller zu dienen heißt u.a. auch, jedem arbeitsfähigen und arbeitswilligen Mitglied dieser Gesellschaft eine Tätigkeit zuzuerkennen, die ihn oder sie erfüllt. Die Erfüllung einer solchen Aufgabe wird demgemäß so geartet sein müssen, dass sie für sich Nachhaltigkeit in Anspruch nimmt und schon aus diesem Grunde auch auf die Aufrechterhaltung der Lebensgrundlagen abzielt. Derzeit ist dies in Tirol nicht gegeben. Rund 30.000 Personen sind ohne Arbeit; Frauen sind von dieser Tatsache besonders betroffen. Leider muss man in diesem Zusammenhang auch festhalten, dass es das erstrangige Ziel nicht weniger Erwerbstätiger ist, durch ihre Arbeitsleistung bloß ein Einkommen für sich und die Angehörigen zu lukrieren. In anderen Worten: Sie verwenden kaum Zeit, ihre Energie und Erfahrung, aber auch ihre Phantasie mit einem erhöhten persönlichen Engagement bei ihrer Arbeit wirken zu lassen. Im Produktionsprozess hingegen werden die natürlichen Ressourcen auf Teufel komm´ raus genutzt und weitgehend den persönlichen Zielen der Unternehmer ohne Hinterfragung überlassen. Ein Beispiel möge dies verdeutlichen. Es lässt sich ohne Schwierigkeit auf andere übertragen:

In Tirol gibt es im Bereich „Tourismus“ derzeit etwa 1050 Liftanlagen. Man könnte nun glauben, das müsste reichen. Weit gefehlt. Laut den Repräsentanten dieses Wirtschaftszweiges müsse die Zahl der Aufstiegshilfen allerorts weiter gesteigert werden. Eine Forderung wie diese ist natürlich nicht zu rechtfertigen, da ihre Verwirklichung unweigerlich einen erbarmungslosen Wettkampf und den Niedergang weiterer landschaftlich wertvoller Gebiete nach sich zieht. Die Devise darf hierzulande in Zukunft somit nicht lauten: Den Letzten beißen die Hunde, zumal ein solcher Grundsatz unsere Gesellschaft durch Machtabhängigkeit und Machtanhäufung direkt in die Oligarchie führen würde. Ein solcher nicht in Frage gestellter Grundsatz würde dem Prinzip Leben-und-leben-Lassen abschwören.

Was ist also zuallererst zu gewährleisten, um wirtschaftlich in den kommenden Jahrzehnten einigermaßen zu bestehen?

a) Wie etwa die Teilnahme an diversen Wahlen hierzulande beweist, ist in erster Linie der vorherrschenden Gleichgültigkeit in den Bereichen Wirtschaft und Politik zu begegnen. Wirtschaften muss zur Angelegenheit jedes Einzelnen werden. Sie wird es nicht, wenn das Land im Chaos von Skandalen versinkt und sich alle, die dafür verantwortlich sind, aus der Verantwortung drücken. Es müssen deshalb Vorfälle wie die eben erwähnten nach den rechtlichen Grundlagen so rasch wie möglich aus dem Weg geräumt werden. Erst wenn dies geschehen ist, wird sich der Bürger wieder für die Gemeinschaft begeistern können bzw. an diese glauben. Trifft diese Erwartung ein, kann man davon ausgehen, dass dadurch im Bereich der Wirtschaft - aber auch anderswo - Beiträge z.B. ohne Bezahlung bzw. über die vorgesehene Bezahlung hinaus geleistet werden.

b) Arbeit muss verfügbar gemacht werden. Dazu ist die Bereitschaft zu teilen Voraussetzung. Das bedeutet nichts anderes, als die Arbeitszeit gerecht aufzuteilen. Die derzeit Beschäftigten müssten demzufolge Arbeitszeit abgeben und arbeitslosen Mitbürgern zur Verfügung stellen. Damit wird einem wesentlichen Grundrecht, dem Recht auf Arbeit, Genüge getan und der soziale Frieden gewährleistet. Dass ein derartiger Schritt mit Einkommensverlusten einhergeht, ist klar. Andererseits wird durch ihn z.B. das weit verbreitete Burn-out-Syndrom beseitigt und dem Leben Zeit zum Leben gegeben. Eine Vertiefung des Lebenssinns und eine bislang vernachlässigte Form der Qualitätssteigerung (Familienleben) lassen in der Folge vermehrt auch neue Ideen erwarten. Man hat Zeit, zu sich selbst zu finden. Die Bereitschaft zum Verzicht wird somit zum Gradmesser einer neuen Form des Wirtschaftens. Mit ihr begegnet man wirkungsvoll einer Rezession, welche im Falle der Beibehaltung der derzeit praktizierten Wirtschaftsstrategie zu erwarten ist. Letztere wird den Anforderungen zur Beseitigung der Arbeitslosenrate jedenfalls nicht gerecht.
Bekanntlich dürfte der Umstand, dass der Markt weitgehend gesättigt ist, die vorhin erwähnte Arbeitslosenrate zusehends ansteigen lassen. Aus diesem Grund ist es nötig, vermehrt einen Blick auf vorhersehbare Entwicklungen zu werfen und sich die Frage zu stellen, was uns im kommenden Jahrzehnt erwartet.

I.

Es erwartet uns eine Nachfrage nach Produkten, die nicht mehr erzeugt werden und aus diesem Grunde am Markt schwer erhältlich sind. Solche Produkte wurden beispielsweise vor Jahren hergestellt und sind häufig Bestandteil eines kompletten Systems. Sie zu ersetzen, stellt den Konsumenten vor große Probleme, zum Einen, weil sie knapp geworden sind, zum Anderen, weil die Neuanschaffung für ein kaputtgegangenes oder defektes Produkt finanziell nicht tragbar ist. Die Kunst, neue Arbeitsplätze zu schaffen, besteht somit darin, derartig nachgefragte Produkte ausfindig zu machen und sie sodann zu produzieren und bereitzustellen. In anderen Worten lässt sich das auch als Rückgängigmachung einer vorzeitigen Produktelimination beschreiben.

Ein Beispiel dafür: Vor einiger Zeit wollte ich den letzten Teil unserer Wegeinfahrt mit Pflastersteinen auslegen. 30 Jahre zuvor war mir das aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen. Ich wollte Steine in der ursprünglichen Form dazu verwenden, um die Einheit des Pflasters zu gewährleisten, und fragte daher nach diesen bei zahlreichen Firmen an. Mir wurde allerorts mitgeteilt, dass es das Produkt nicht mehr gäbe. Ich müsste entweder die gesamte Fläche neu pflastern oder mit zwei unterschiedlichen Designs“ vorliebnehmen. In diesem Zusammenhang wuchs der Wunsch nach einer zentral agierenden Stelle, welche derartige Kundenwünsche aufnimmt und sodann Firmen kontaktiert, welche die jeweiligen Wünsche erfüllen können.


II.

Es erwartet uns eine riesige Anhäufung von Produkten, die nicht mehr gebraucht werden.
Tatsache ist, dass die Lebenszeit von Waren begrenzt ist und alles, was einmal hergestellt wurde, eines Tages „entsorgt“ werden muss. Nun weiß man, dass es sich beim eben verwendeten Wort um eine Beschönigung der besonderen Art handelt. Das Wort hört sich zwar cool an, um diese derzeit gängige Ausdrucksweise zu verwenden, verbirgt jedoch seinen wahren Inhalt hinter einer ungeheuerlichen Heuchelei. Wer einmal an einer Säuberungsaktion in seiner Gemeinde teilgenommen hat, weiß um die Tonnen von Müll, die in der freien Landschaft herumliegen.
Was in Vergessenheit geraten ist, sind die zahllosen im Lande verstreuten Deponien, die unter unschuldsvollem Grün auf ihre Wirkung lauern. Eigenartigerweise klammert die Wirtschaft bei der Darstellung des Produktlebenszyklus all das, was nach der Entsorgung kommt, in zahlreichen Bereichen einfach aus. Es stellt sich somit die dringliche Aufgabe, Deponien zu räumen und dadurch zu gewährleisten, dass sie nicht weiterhin die Umwelt gefährden. Die Trennung und Verwertung der in diesen Lagerstätten enthaltenen Wertstoffe sollte jeder Dorfgemeinschaft ein Anliegen sein und in einen neuen Produktionsprozess münden. Man kann sie als Übung für die große Herausforderung ansehen, mit der wir in den kommenden Jahrzehnten konfrontiert sein werden und die bis dato in unserer Gesellschaft völlig tabu ist. Es geht dabei um die Frage, wie wir mit den Bergen von Wert- und Problemstoffen, angefangen vom Teflon-Kelomat bis hin zum Isolationsmaterial aus Styropor, fertigwerden. Dass es Berge sein werden, dürfte wohl außer Frage stehen..


III.

Es erwartet uns eine Landschaft, die keine Abgase und Giftstoffe aller Art mehr zulässt.
Ein etwas überzogenes Bild, wird jetzt der eine oder andere Leser meinen. Wenn ich derzeit jedoch beispielsweise die Verkehrssituation im Inntal überblicke, denke ich, dass dieses Bild gerechtfertigt ist. Die Bewohner unseres Landes müssen sich deshalb zu einem radikalen Schritt durchringen und alternativ betriebene Verkehrsmittel verwenden. Das würde das etwas heruntergewirtschaftete Image des Tirolers in der Welt zum Guten wenden, vor allem angesichts der Gedanken, die ich nachfolgend darlegen möchte und die bisher noch nie von jemand anderem dargelegt wurden. Ich bin niemandem böse, der diese Gedanken, welche sich etwa vor 20 Jahren einstellten und hier einen eigenen Abschnitt darstellen, als völlig absurd bezeichnet. Sie scheinen mir es aber wert, in dieses Schreiben eingebracht zu werden.



Eine Achterbahnfahrt im Klimawandel (2009 veröffentlicht)

Schlägt man Internetseiten unter dem Begriff Weltklima“ auf finden sich immer wieder Sätze wie diese: Die Meeresspiegel steigen in diesem Jahrhundert voraussichtlich zwischen 18 und 59 Zentimeter.
Ich stelle die obige Annahme in Frage und lade den Leser zu einem zugegebenermaßen gewagten Ausflug ein, dessen Ergebnis bis dato erstaunlicherweise niemandem außer mir seit etwa zehn Jahren zu schaffen macht.
Es wird wohl so sein, dass die meisten von uns sich zu Beginn dieses Ausfluges etwas schuldbewusst einräumen müssen, heute abermals mit dem Pkw zur Arbeitsstätte gekommen zu sein. Eine Vielzahl von Autos steht bereits in der Tiefgarage und wartet darauf, erneut in Betrieb genommen zu werden. Die überwiegende Mehrheit dieser Fahrzeuge wird mit einem gängigen Treibstoff betrieben, ein Umstand, der von Wissenschaftlern u. a. als eine Ursache für die Erderwärmung angesehen wird. Lassen wir diese Tatsache aber etwas beiseite und denken wir zunächst an alle Verkehrsmittel auf der Welt, die mit einem der gängigen Treibstoffe in Betrieb genommen werden. Eine unvorstellbare Summe stellt sich ein. Der Treibstoffverbrauch für deren Inbetriebnahme dürfte wohl die Milliarden-Tonnen-Grenze alljährlich locker überschreiten. Das Material für diese Treibstoffe stammt bekanntlich aus dem Inneren der Erde.
Hängt man diesem Gedanken weiter nach, wird man feststellen, dass in unserem Planeten riesige Hohlräume entstanden sein müssen, deren ursprünglicher Inhalt zu Plastik, Benzin, Heizöl oder zu einer Unmenge anderer Produkte geworden ist. Nochmals die eine oder andere Milliarde jährlich. Und das schon seit vielen Jahrzehnten.
Was geschieht jedoch in diesen Hohlräumen? Die Annahme, dass sie zu einem Gutteil mit Wasser aufgefüllt werden, scheint vertretbar. Sollte diese Mutmaßung zutreffen, wäre erklärt, weshalb die Bewohner zahlreicher Küstengebiete bislang nicht Tauchgänge im Keller haben vornehmen müssen. Das beruhigt vorerst.
Von den Folgen verschont bleiben wird man, so fürchte ich, dennoch nicht. Der Grund liegt wohl in der Konsistenz der neu entstandenen Masse. Diese ist mit der ursprünglichen logischerweise nicht ident. Mögliche Folgen: Instabilität im Erdinnern, welche nach meiner Auffassung – wie jüngst auf dem südamerikanischen Kontinent – etwa zum „unerklärlichen“ Verschwinden von Seen führen kann; Verlagerung des magnetischen Pols in Richtung Osten; Änderung des Tempos seiner Wanderung; Umgestaltung der Meeresströmungen; Beeinträchtigung der Windsysteme, etc., etc.
Ich denke, ich sollte hier meinen Beitrag beenden und dessen Inhalt kurzerhand dem Reich einer gnadenlos blühenden Phantasie überantworten. Das garantiert zumindest den Schlaf.

.... Und natürlich die Bereitschaft zu Fahrgemeinschaften.


IV.

Es erwarten uns Maßnahmen zur Sicherung des Lebensraumes.
Alljährlich lesen wir in diversen Medien, dass der Schutzwald dringend saniert gehöre. Allein, es fehlt der starke (!) Wille zur Tat. Eingangs schrieb ich von arbeitsfähigen und arbeitswilligen Bürgern. Es stellt sich somit auch die Frage nach den arbeitsfähigen, aber nicht arbeitswilligen Bürgen oder jenen Menschen, denen es gesetzlich verwehrt ist, einer Beschäftigung auf längere Zeit nachzugehen. Es sind vor allem diese zwei Gruppen, aber auch Freiwillige, die für die eingangs erwähnte Tätigkeit in Frage kommen. Sie nimmt übrigens viele Jahre in Anspruch. Optimistisch wie ich bin, wird das Geld für die Aufforstung weitgehend durch Spenden aufzubringen sein. Ich denke, dass sich die meisten Tiroler diesbezüglich nicht lumpen lassen, zumal es ja um ihren Lebens- und Wirtschaftsraum geht. Weshalb also keine große Aktion starten, die frei liegende Flächen in großer Höhe mit neuem Leben bereichert, die Legföhre dort u.a. zur beherrschenden Pflanzenart macht? Muss denn die Landschaft allerorten mit Eisenverstrebungen und Beton weiter verunstaltet werden? Abgesehen davon, würde eine gemeinsam ausgeführte Pflanzaktion die Tiroler zusammenführen und ihre Sicht von der Gesellschaft hin zum Positiven lenken.



V.

Es erwartet uns die Notwendigkeit, bildungspolitisch vom Fleck zu kommen.

Vorausgeschickt sei hier, dass das österreichische Schulsystem einmal zu den besten in Europa zählte. Diese Zeiten sind vorbei. Was derzeit notwendig ist, ist eine möglichst rasche Anhebung des allgemeinen Standards. Mit der in Pkt. II erwähnten Cool-und-super-Mentalität werden wir in Europa und in der Welt auf Dauer nicht bestehen können. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht nicht. Im letztgenannten Bereich ist daher die Forderung nach vermehrter Einbeziehung von Wirtschafts-experten aus allen Sparten voll und ganz zu unterstützen. Sie sollen mit Umsicht und Weitblick den Unterricht in regelmäßigen Abständen mitgestalten helfen. Ihre Einbeziehung würde u.a. auch wirkungsvoll dazu beitragen, die Jugendlichen aus ihrer derzeit vielfach isolierten Lage innerhalb der Gesellschaft zu befreien, sie schließlich dazu befähigen, den Export von Waren und Dienstleistungen aus unserem Lande wieder in Schwung zu bringen. Weshalb also nicht auch die Hilfe von Schülern oder Eltern in Anspruch nehmen, die z.B. aus Indien, China oder einem Land Afrikas stammen und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen? Mit ihrer Hilfe könnten Wirtschaftsbeziehungen der neuen Art geknüpft werden und in der Folge auch die vielgepriesene, aber leider kaum verwirklichte Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft bewerkstelligt werden?
Abschließend zu diesem Punkt sei auch ein Vermerk eingebracht, der das derzeit vorherrschende Verständnis rund um die Aufgabe der Medien betrifft. Kann man es wirklich für gut befinden, wenn Nachrichten (Hörfunk) aus einer Meldung oder aus zwei Meldungen bestehen, denen ein Ergebnis aus dem Bereich „Sport“ folgt? Von einer Horizont erweiternden Aufgabe der Medien kann unter solchen Umständen wohl keine Rede sein, eher von einer, welche den Geist und die Macht der Phantasie aus welchen Gründen auch immer links liegen lässt.


VI.

Es sollte die Notwendigkeit erkannt werden, unsere Sprache zu hegen und pflegen. Nur so lässt es sich verhindern, dass, um mit Karl Kraus zu sprechen, die Sprache von der Mutter des Gedankens zur einfältigen Magd wird. Derzeit ist sie Magd. Da braucht man nicht einmal einen Blick auf die Unmenge von Anglizismen in ihr zu werfen, welche von ihren Nutzern oftmals falsch ausgespro-chen bzw. nicht verstanden werden. Natürlich lässt sich auch damit argumentieren, dass den Nutzern die Phantasie fehlt, einen guten deutschen Ausdruck zu verwenden.
Wenn mir Sprache nichts wert ist, bin ich mir nichts wert. Ich klammere mich in der Folge an etwas, um diese Tatsache zu verdrängen. So einfach ist das. Übersehen wird, dass all das Wunderbare, das mir inneliegt, sich verliert, weil ich es nicht in Worte fassen kann. Ein Wachsen und Vorwärtskommen ist so schwer möglich, die Identität im Handumdrehen dahin.

VII.

Abschließend noch ein Punk, der mir wesentlich ist:

Es erwartet uns die Notwendigkeit, liebevoll für unsere alt gewordenen Mitbürger zu sorgen. Diese Aufgabe muss für jeden gesunden und arbeitsfähigen Tiroler zur Verbindlichkeit werden. Als solche beinhaltet sie die Konsequenz, Ausdauer bzw. Standhaftigkeit, mit der der Einzelne – teils unter widrigen Umständen- zu seinem entgeltlosen Wirken steht. In anderen Worten: Jede Tirolerin jeder Tiroler, verpflichtet sich unter der oben erwähnten Voraussetzung dazu, einmal wöchentlich für eine Stunde einem alten und pflegebedürftigen Mitmenschen ihre/seine besondere Aufmerk-samkeit zu schenken. Die Umsetzung eines solchen persönlichen Auftrages hätte ein neues Bild von unserer Gesellschaft zur Folge.



Susanne

11.06.2021
Die Ziele energieautonom 2050 Tirol sind klar, es braucht Maßnahmen! Das wäre sehr zielführend für den Klimaschutz! Kein neues Marken-Blabla - da kennt sich doch niemand mehr aus

GEB*

11.06.2021
DAS LAND DER
BRUNNEN IM FOKUS
Das Hauptelement des bekannten Imster Künstlers Gebhard Schatz sind die ELEMENTE feuer u wasser ! Es war seiner Initiative zu verdanken, dass vor 20 Jahren die Imster Brunnengemeinschaft gegründet und in der Folge alljährlich der Imster Brunnentag mit Wassersegnung abgehalten wird.

„Mir schwebt vor, das gesamte Land über Brunnen zu verbinden. Alle vier bis fünf Kilometer sollte sich ein solcher finden“, macht Schatz deutlich.
BEI EINER WANDERUNG ODER EINER RADTOUR KANN SOMIT IN 1 STUNDE WALKING DISTANCE EINE ERFRISCHUNG MIT TIROLER QUELLWASSER UND EINE KULTURELLE RAST KÖRPER UND SEELE ERFREUEN

Gestartet wird nun ein FOTOWETTBEWERB, bei dem alle TiROLER INNEN in den Kategorien Weltlich & Kultisch, Ortschaft & Natur, Handwerk & Kunst sowie Trink- & Zierbrunnen Bilder einschicken können. „Am Ende soll es auch ein eigenes Buch BRUNNEN ROUTEN KARTE FÜHRER und einen schönen Internetauftritt geben“, sagt Schatz. Dem weiters vorschwebt, dass es bald eine Gesamttiroler Brunnengemeinschaft geben könnte. GEMEINSAM mit Gemeinden, Wasserversorger, Landwirtschaft, Künstler innen, Tourismus, Diözese, Landesgedächtnis-stiftung, Radfahrbeauftragte, Schulen und Vereine...

Martin

10.06.2021
Eine ehrliche Herkunftskennzeichnung der Lebensmittel in der Gastronomie, damit die Tiroler Berglandwirtschaft weiterhin die Grundlage für den Tourismus und die Freizeitwirtschaft zur Verfügung stellen kann.
Außerdem ein schärferes Bewusstsein in den Gemeinden hinsichtlich Raumordnung, damit Wohnen für junge Familien leistbar bleibt. Wir haben bereits die höchste Dichte an Lebensmittelhandelsflächen. Es braucht in Tirol KEINEN EINZIGEN SUPERMARKT MEHR!!! KEINEN EINZIGEN! Und auch keine Chaletdörfer und fragwürdige Investorenmodelle im Tourismus.

Thomas

10.06.2021
Tirol muss digital werden
Ich arbeite in einem banknahen IT-Konzern welcher durch Corona erstmals sämtliche Möglichkeiten des Home-Office ausgeschöpft hat. Erstmals war es als Tiroler möglich, gleichwertig mit der Wiener Zentrale gesehen zu werden. Keine Dienstreisen nach Wien für zweifelhafte 2 stündige Bereichspräsentationen, Projekte wurden innerhalb der Abteilung zwischen Wien, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg aufgeteilt, Ergebnisse wurden erzielt, Abgabetermine wurden eingehalten - alles digital - ABER: In meinem wunderschönen Tiroler Dorf gibt es nur ADSL - Videokonferenzen somit am Limit - meine Freundin musste aus dem Home-Office wieder aussiedeln weil die Bandbreite zu gering ist. Der Bürgermeister ist sichtlich bemüht aber im Endeffekt gibt es keine Verpflichtung, eine Glasfaseranbindung als Infrastruktur bereitzustellen - und das trotz Förderung. Solange also Tirol nur gut im Tourismus ist, nützt das der breiten Bevölkerung nichts. Sehr hohe Wohnkosten, sehr hohe Lebenshaltungskosten, sehr niedriges Einkommen und dann noch schlechte Infrastruktur macht es nicht einfach im schönen Tirol zu bleiben. Viele meiner Kollegen sind schon entweder nach Wien oder München oder sogar in die Schweiz zum Arbeiten "ausgewandert".

Sabine

10.06.2021
Ich wünsche mir, dass die urbane Bevölkerung mal darüber nachdenkt, wo sie ihre Freizeit verbringt. Immer wieder hört man davon, dass es diesen Ausbau, und jenen Aufbau nicht braucht und man gegen vielerlei Neuerungen und Erschließungen kämpft. Allerdings möchte dann genau diese Bevölkerung ihre Freizeit in Tirols Tälern mit guter Infrastruktur, gepflegten Wiesen und erschlossenen Gipfeln verbringen.

GEB*

10.06.2021
STERNEN*DENKEN

EINE EUROPÄISCHE STERNEN REGION ENTSTEHT: DA BEKOMMEN DIE BERGE ZUSÄTZLICH STERNE-NAMEN UND DIE DÖRFER AN DER STERNEN-STRASSE AUCH: DAS ALLES RUND UM DIE NEUE VOLKS STERN WARTE MIT STERNEN HOTEL AM VENET BERG AUF 2200: HÖCHSTE DER ALPEN

IM STERNEN HOTEL ETABLIERT SICH EIN RESIDENCY PROGRAMM FÜR AMATEURE UND FACHLEUTE VON ÜBERALL IN DER TALSTATION BEGINNT DAS ERLEBNIS SCHON MIT INFO ÜBER SONNEN ENERGIE UND DEN NATURPARK KAUNERGRAT
DIE STERNEN WIRTSCHAFT BRINGT MODE UND SCHMUCK; DIE BUCHHANDLUNG UND SOUVENIER - VOLLER STERNE. WICHTIGE PERSÖNLICHKEITEN AUS NAH UND FERN BEKOMMEN EINEN STERN DER IHREN NAMEN TRÄGT
EIN STERNEN REISEBÜRO VERMITTELT REISEN ZU OBSERVATORIEN IN DER GANZEN WELT UND GRÜNDET PARNERSCHAFTEN
DIE UMIT FÜHRT EINEN KURS ÜBER ANTRO-POSOPHISCHE STERNEN MEDIZIN UND
DIE WK ASTROLOGISCHE LEBENSBERATUNG EIN SO WIRD DIE REGION ATTRAKTIV FÜR EINHEIMISCHE UND GÄSTE
SIE BIETET VOR ALLEM CHANCEN FÜR JUNGE TIROLER:INNEN
und das beste - "dear kluane prinz" führt durch die ganze gegend in TiroL
ID GEBHARD SCHATZ [email protected] allrightsreserved

Kurt

09.06.2021
Keine Designlösungen von der Stange.

Manches von dem, was in den Tourismusbetrieben des Landes als »Design« und »Architektur« gesehen wird, wirkt trotz aller Anstrengungen seelenlos und austauschbar. – Umso bedauerlicher, weil man oft auch sieht, wie viel Geld für solche seelenlosen Konzepte von der Stange ausgegeben wurde.

Wirklich wohlfühlen tut man sich in Häusern, die nicht oberflächliche und übertriebene Designkonzepte zelebrieren, sondern in denen spürbar wird, wie mit Liebe zum Detail und mit feinem Gespür für Materialien und Maßstäbe ohne zu viel Pomp »menschliche« Räume entstehen.

Um solche Räume und Häuser zu gestalten, braucht es kreative Prozesse, für die man sich Zeit nehmen muss. Und es braucht Menschen – Auftraggeber*innen und Gestalter*innen –, die Lust haben, einen individuellen, authentischen Stil auf hohem Niveau und mit Leidenschaft zu entwickeln. – Und weil gutes Design meist auch einfaches, reduziertes Design ist, würde das in manchen Fällen sogar beim Sparen helfen: Weniger ist mehr.

Kurt

09.06.2021
Tirol soll wieder schöner werden.

Ich wünsche mir, dass in Tirol viel mehr als in den vergangenen Jahrzehnten auf eine sensible Architektur und die ansprechende, den Erfordernissen der Zeit entsprechende Gestaltung des öffentlichen Raums geachtet wird: nicht jeder neueste Designtrend ist zugleich gute Architektur; viele Hotels verlieren durch Um- und Anbauten jegliche Maßstäblichkeit; die Begrünung der Straßen und Plätze darf nicht am Argument des Pflegeaufwands scheitern; das Übermaß an Schildern und Beschriftungen stört in vielen Gemeinden das Ortsbild; und schließlich tragen auch die Betriebe in den zahlreichen Gewerbezonen entlang der Straßen Tirols eine Verantwortung, etwas gegen die zunehmende Verschandelung des Landes zu unternehmen. –

In jeder Gemeinde sollte es deshalb einen Gestaltungsbeirat geben, der unter Miteinbeziehung kompetenter Architekt*innen und Gestalter*innen das Bewusstsein für Raumnutzung, Baukultur und die Schönheit des öffentlichen Raums stärkt und einen landesweiten Prozess zur Rekultivierung des Erscheinungsbildes der Städte und Dörfer in Gang bringt.

Joachim

09.06.2021
Mit Blick auf die alternde Gesellschaft und der zum Teil damit verbundenen, steigenden Anzahl von Menschen mit Behinderung darf auch ich die Wichtigkeit der Berücksichtigung dieser Zielgruppe zur nachhaltigen Tourismusentwicklung aufzeigen.
So soll Barrierefreiheit mitgedacht werden, um auch für Menschen mit mobilen Einschränkungen, Sehbehinderungen, Hörbehinderungen, Lernschwierigkeiten, aber auch Senioren, Menschen mit monetären Behinderungen (aufgrund von Verletzungen) und Familien mit Kinderwagen ein umfangreiches Angebot in unserem schönen Land auszubilden.