„Bewegtes Tirol“ – der Name ist Programm


10.06.2022 Innsbruck Freizeit, Sport

Ein niederschwelliges Bewegungsangebot in den Gemeinden soll für mehr Gesundheit in der Bevölkerung sorgen. Um den Stellenwert von Bewegung und Sport zu steigern, werden Lebensraum Tirol Holding und GemNova in ausgewählten Regionen Bewegungs- und Sportkoordinator:innen verankern.


Gaben den Startschuss zur Initiative „Bewegtes Tirol“, vlnr: Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, Josef Margreiter (GF Lebensraum Tirol Holding) sowie Angelika Rafetzeder und Angela Semrajc von der GemNova.

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„Bewegtes Tirol“ – der Name ist Programm
Die Tiroler:innen gelten zwar als besonders naturverbunden und sportaffin, dennoch integriert auch hierzulande rund jede:r Dritte viel zu wenig Bewegung in den Alltag – Tendenz steigend. Um diese Menschen gezielt anzusprechen und zu mehr körperlicher Aktivität zu motivieren, hat die Lebensraum Tirol Holding nun in Zusammenarbeit mit der GemNova, einem Unternehmen des Gemeindeverbands, ein umfassendes Pilotprojekt initiiert.

„Tirol kann eine Modellregion für gesundes Leben und Wirtschaften werden. Dabei steht - neben einer gesunden Natur und Wirtschaft - vor allem die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt. Bewegung ist erwiesenermaßen ein zentraler Schlüssel dazu, weshalb wir uns zum Ziel gesetzt haben, Projekte mit Modellcharakter und Strahlkraft im Bereich Bewegung und Sport umzusetzen,“ erklärt Josef Margreiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding.

Bei diesem Pilotprojekt für die Gemeinden geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein niederschwelliges Bewegungsangebot, das auch für Untrainierte attraktiv, gesellig und machbar ist.

„Über diese Initiative wollen wir in unseren Gemeinden noch mehr Tirolerinnen und Tiroler erreichen und sie für mehr Bewegung im Alltag begeistern,“ erklärt Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes. „In Ergänzung zur wertvollen Arbeit der Sportvereine und Verbände möchten wir Schaltstellen etablieren, um Hemmschwellen abzubauen, Bewegungs- und Sportangebote zu vernetzen und noch mehr Menschen zugänglich zu machen,“ so Schöpf.

In den Gemeinden fehlt es oft an personellen Ressourcen, die sich mit dem Thema Sport und Bewegung auseinandersetzen. Das soll sich nun mit Hilfe von sogenannten Bewegungs- und Sportkoordinator:innen ändern, die vorerst in ausgewählten Modellregionen installiert werden. Welche Regionen dies sein werden, wird gerade in einem Auswahlprozess evaluiert. Nach Erhebung von Lücken und Problemfeldern im Bewegungsangebot der Gemeinden sollen die Koordinatoren vor allem Leistungsträger wie Anbieter, Vereine und Schulen vernetzen und so das Sportangebot noch mehr Menschen zugänglich machen. Die Niederschwelligkeit des Angebotes steht ganz klar im Fokus, um auch jene Menschen zu erreichen, die bisher keinen Zugang zum Thema hatten. Langfristig können die Gemeinden so einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der persönlichen Lebensqualität ihrer Bürger leisten, da diese durch mehr Bewegung insgesamt gesünder und fitter werden – was sich wiederum positiv auf Kosten und Aufwand in der Pflege und Betreuung auswirken sollte. 
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