Die „Genussbotschafter*innen Ötztal“ für mehr Regionalität und Nachhaltigkeit


20 Ötztaler Betriebe öffnen die Türen für Regionalität und Nachhaltigkeit: Die Ausbildung „Genussbotschafter*in Ötztal“ für Lehrlinge und Mitarbeiter*innen aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus soll Lehrberufe in der Branche attraktiver machen und das Ötztal als Genussregion in den Vordergrund rücken. Unterteilt wird die Ausbildung in drei Module, die sich auf die Themen Fleischspezialitäten, Almwirtschaft und wilde Lebensmittel fokussieren. Die Coaches der WIFI-Genussakademie Tirol vermitteln diese Inhalte an die Genussbotschafter*innen und punkten vor allem mit der kreativen Verwendung von regionalen Produkten.


Das Ötztal für Kulinarik und Regionalität: Drei einwöchige Ausbildungsmodule stellen die regionalen Produkte und ihre Zubereitungsarten ins Rampenlicht. Vom Ötztaler Grauvieh und Fleisch vom Ötztaler Bergschaf über Stallwirtschaft und Käserei bis zu Beeren und Foodhunting in der wilden Natur. Dabei sind auch Besuche im Ötztaler Heimatmuseum und im Naturparkhaus Längenfeld inkludiert, bei welchen Workshops zu kulinarischen Traditionen und dem Ökosystem Natur den Nutzen für Bewohner und Gäste aufzeigen. So profitieren nicht nur die Teilnehmer selbst von neu erlerntem Wissen, sondern auch Gastronomiebetriebe werden durch einen ausgebildeten Mitarbeiter verstärkt. Zusätzlich wird die Destination vermehrt als Genussregion wahrgenommen. Ist das dritte Modul abgeschlossen, präsentieren die Genussbotschafter*innen das Ötztal, ganz im Zeichen der Regionalität.

Bewusstsein schaffen für die Genussregion

Um am Kontaktpunkt mit dem Gast anzusetzen, wird die Zusatzqualifikation direkt als Weiterbildung für Lehrlinge und interessierte Mitarbeiter*innen aus Tourismusbetrieben im Ötztal angeboten. So kann das in der Ausbildung erlangte Bewusstsein weitervermittelt werden und in eine verstärkte Wahrnehmung als Genussregion einzahlen. Durch Regionalität und Saisonalität kann eine gesündere und umweltfreundlichere Angebotsvielfalt geschaffen werden, die der Gast vollkommen genießen kann. Dies ist ein Gewinn für Gastronomie und Tourismus in der Region.

Regionalität und Nachhaltigkeit im Ötztal

Projektleiter Dominik Linser, Destinationsleiter Sölden – Ötztal Tourismus, erklärt: „Wenn Regionalität gelebt wird, man die Speisekarten aufschlägt und dort eine Handvoll regionale Gerichte stehen, dann ist schon viel gewonnen.“ So kann die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus regional und nachhaltig gestärkt werden. Durch die vermehrte Sensibilisierung im Umgang mit regionalen Produkten kann die Wertschöpfung im gesamten Ötztal gestärkt werden, was wiederum in einem Kreislauf resultiert, der eine anhaltende Wirkung erzielt. So kann durch die Zusatzqualifikation „Genussbotschafter*in Ötztal“ am Kontakt mit dem Gast zur nachhaltigen Entwicklung der Region beigetragen werden.

Ein Konzept mit Potential

Das alltägliche Geschäft in Einklang mit der Natur zu bringen, mag eine Herausforderung sein. Genau hier kann die Ausbildung ansetzen und in eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus einzahlen. Mit Hilfe der Genussbotschafter*innen Ötztal wird die Ausbildung zu einem Fundament, auf welchem Ötztaler Betriebe nun aufbauen können. So kann die Sehnsucht nach regionalen Produkten gestillt und eine Vorreiterrolle in Sachen Kulinarik und Authentizität eingenommen werden, die für die Ötztaler Gastronomie und Hotellerie wegweisend ist.

Gemeinsam für Regionalität und Genuss

Die Ausbildung zum „Genussbotschafter*in Ötztal“ startete bereits im September 2020 in die finale Ausbildungsphase, die sich mit Themen wie Obst, Fisch, Wein, Foodhunting, regionaler Esskultur und dem Ökosystem Naturraum Ötztal beschäftigt. Das einzigartige Pilotprojekt wird von Ötztal Tourismus in Zusammenarbeit mit erbe kulturraum sölden, der Raiffeisenbank Sölden, WKO/WIFI Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Agrarmarketing Tirol, Ötztaler Museen, Naturpark Ötztal, Ötztaler Raiffeisenbanken und Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung realisiert.

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