Natürlich in Tirol


Tiroler Erfolgsgeschichten.

Wir wirtschaften mit ihr. Wir erholen uns in ihr. Sie ist unser Lebensraum. Und noch nie war es so wichtig, verantwortungsvolles Wirtschaften unserer alpinen Natur ins Rampenlicht zu stellen.


Die Gestaltung unseres Lebens in den Alpen und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen gewinnt laufend an Bedeutung. Mit dem zurecht gestiegenen ökologischen Augenmerk steht das Wirtschaften in und mit unserem alpinen Naturraum im Fokus.

Leben, Wirtschaften und Forschen mit der kostbaren Tiroler Natur bedeutet ein gleichrangiges Anstreben von ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen. Nur die Balance zwischen diesen drei Ebenen führt zu einer nachhaltigen Entwicklung unseres Landes, in der auch die nächsten Generationen die gleichen Chancen haben.

Die Lebensraum Tirol Holding holt in Zusammenarbeit mit ihren Tochterunternehmen (Tirol Werbung, Standortagentur Tirol und Agrarmarketing Tirol) besondere Unternehmen, Projekte, Initiativen und Personen vor den Vorhang. Was alle eint: Sie nehmen eine Vorreiterrolle und eine besondere Vorbildwirkung für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Wirtschaften ein. Sie tragen zur Zukunftsfähigkeit der Tiroler Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bei und regen zur Verbreitung tragfähiger Veränderungskonzepte an.

Anhand definierter Kriterien nominieren die Lebensraum Tirol Holding, die Tirol Werbung, die Standortagentur Tirol, die Agrarmarketing Tirol sowie externen Experten im „Intendantenprinzip“ zehn Vorzeigeprojekte für den Tirol Change Award, der im November 2020 im Rahmen des Change Summits verliehen wird.

Zillertal Bier


Das Zillertaler Reinheitsgebot

Seit mehr als 500 Jahren wird im Zillertal Bier gebraut – natürlich nach dem Reinheitsgebot, mit besten regionalen Zutaten und kristallklarem Quellwasser. Doch das Thema Reinheit hat in der ältesten Privatbrauerei Tirols eine weit größere Dimension. Nachhaltiges Denken, Energieeinsparung und schonender Umgang mit den Ressourcen bestimmen das Handeln bei Zillertal Bier seit 16 Generationen. Jetzt ist man auf dem besten Weg nicht nur ein exzellentes Bier herzustellen, sondern auch eine CO2 neutrale Brauerei zu werden.

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Höpperger


Die Reinkarnation der Nespresso-Kapsel: Kunterbuntes Recycling

Was passiert mit einer Nespresso-Kapsel nach dem Kaffee-Genuss? Wenn sie den Weg zurück in eine Sammelstelle findet, tritt sie von dort die Reise nach Pfaffenhofen zur Höpperger GmbH & Co. KG an. 2009 gab es 7 Sammelstellen in Österreich, heute sind es bereits 1.800. Der Kaffeesud wird für die Gewinnung von Bio-Gas vergohren und anschließend als natürlicher Dünger verwendet. Das Aluminium wird zurück in den Rohstoff-Kreislauf gebracht, wodurch eine 95%-ige Energieersparnis gegenüber der Gewinnung aus Bauxit erzielt wird. Dadurch werden pro Jahr über 260 Tonnen Treibhausgase vermieden. Doch dies ist nur eine von vielen Nachhaltigkeitslösungen des Recyclingspezialisten aus dem Tiroler Oberland. Ein Lokalaugenschein.

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Schneezentrum Tirol


Schneezentrum Tirol ermöglicht energieeffiziente und wassersparende Beschneiung

Ein Viertel des Jahresumsatzes zahlen Skigebiete für die technische Beschneiung – der Aufwand an Wasser und Energie ist erheblich. Grund genug, über einen schonenden Einsatz von Ressourcen nachzudenken. Im Schneezentrum Tirol wird seit 2016 an einer verstärkten Ökologisierung und Nachhaltigkeit der technischen Beschneiung geforscht – mit erstaunlichen Erkenntnissen, neuen Erfindungen und vielen Schritten zu noch mehr Effizienz.

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Zirbit


Wenn die Tiroler Zirbe „Namaste“ ruft

Einen herabschauenden Hund noch, dann verabschiedet sich Yogalehrerin Katrin mit dem traditionellen Gruß „Namaste“ von den Schülerinnen und Schülern. Die Kunststoffmatten werden verstaut. Nur in einem Eck klackert es etwas lauter. Dort rollt Thomas Maehr seine Zirbenmatte ein. Eine Yogamatte aus Holz? Klar, lacht Maehr: nachhaltig, beruhigend, langlebig und ein Stück Tiroler Natur.

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Gemüseland Tirol


Nachhaltige Karotten statt Kanonen

In Hall in Tirol haben sich 5 Gemüsebauern zusammengetan und gemeinsam die aufgelassene Straub-Kaserne ersteigert. Auf dem Areal ist seit 2017 die größte Gemüsebaulogistik Westösterreichs entstanden.

Nichts Besonderes? Und ob!

Denn das 9 Hektar große „Gemüseland“ funktioniert wie eine Smart City: mit eigener Photovoltaik, Kühlung durch Grundwasser, Heizung durch Restwärme, modernster IT-Technik und einer Rapsöl-Tankstelle. Das Beste daran? Die Nachhaltigkeit wirkt in der Umwelt und in der Kasse der Bauern.

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Ummadum


Gemeinsam besser fahren

Lehnen wir uns mal zurück und starten ein Gedankenexperiment: wenn im morgendlichen Berufsverkehr nur jedes zweite Auto wegfallen würde – um wieviel weniger Staus hätten wir und um wieviel schneller wären wir alle in der Arbeit?

Solche Gedanken haben wohl auch René Schader und Thomas Angerer gesponnen, als ihnen 2017 die Idee zu Ummadum gekommen ist. Ummadum? Eine App, die es Pendlern ermöglicht Fahrgemeinschaften zu bilden. Eine Mitfahrbörse also? Schon, aber eben eine ganz besondere. Denn für Schader und Angerer geht Nachhaltigkeit über das bloße Mitnehmen hinaus…

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Whisperwool


Die Wolle vom Schaf an der Wand

Firmengründer Horst Philipp holt das Beste vom Schaf ins Haus. Nein – es geht nicht ums Essen. Es geht um die Wolle.

Aus der macht das Tiroler Unternehmen Whisperwool gepresste Platten, die als Wandpaneele wahre Wunder in Sachen Raumklima und Akustik vollbringen. Dabei verwendet Philipp Schafwolle, die sonst tonnenweise am Müll landen würde. So aber wird daraus ein Produkt, das die Innenräume im Sturm erobert und die Konkurrenz aus Gipskarton in Sachen Umweltverträglichkeit um Längen schlägt.

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Soko Kitzbühel


Action ganz in grün

Wenn Julia Cencig und Jakob Seeböck als Kommissare Nina Pokorny und Lukas Roither auf Gaunerjagd gehen – dann sind sie regelmäßig ein Publikumsmagnet. Seit knapp 20 Jahren begeistert die TV-Serie „Soko Kitzbühel“ die ZuseherInnen.

Ruft der Regisseur am Set „Und… Action!“  freut sich aber nicht nur das Publikum, sondern auch die Umwelt. Denn seit 2019 wird „Soko Kitzbühel“ nach den Kriterien des österreichischen Umweltzeichens produziert und ist die erste grünzertifizierte Fernsehserie in Österreich.

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M-Preis


Bye, bye Plastik!

Das kennen wir doch: nach dem Einkaufen und Auspacken – ein Berg von Plastikhüllen, Plastiksackerln, Plastiktassen. „Es reicht!“ – hat man deshalb bei der Tiroler Lebensmittelkette M-Preis befunden und die Initiative Bye, bye Plastik gestartet. Mit konsequenten Ideen zur Vermeidung sind seitdem 860.000 Folien verschwunden, in die früher z.B. Gurken verpackt waren. Es ist nur einer von vielen Wegen, die M-Preis für mehr Nachhaltigkeit geht. Bemerkenswert sind sie alle.

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Almut von Wildheim


Heu im Rampenlicht

Wer nach einer neuen Lampe für die eigenen vier Wände sucht, hat die Qual der Wahl. Google wirft in 0,55 Sekunden mehr als 74 Millionen Ergebnisse aus. Ein Markt also, in dem es eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt. Und doch haben drei findige Tiroler eine Lücke entdeckt: mit ihrem Unternehmen Almut von Wildheim formen sie Lampenschirme aus Heu. Aus Heu? Genau. Denn das Material hat sich nicht nur als stylish erwiesen, sondern steht für eine Produktion, die Nachhaltigkeit und Regionalität in den Mittelpunkt rückt.

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Innio


Grüne Gas-Giganten

Es sind beeindruckende Riesenmotoren, die wir gleich nach dem Betreten der Werkshallen von INNIO in Jenbach, ca. 20 Autominuten entfernt von Innsbruck, sehen. Viele werden den Industrie-Standort noch unter seiner ganz früheren Bezeichnung Jenbacher Werke kennen. Seit damals ist hier freilich nichts gleichgeblieben. Was 1957 begann ist heute ein hochmodernes Energieunternehmen:  Bei INNIO in Jenbach werden Gasmotoren gebaut. Sie verbrennen Erdgas oder 100 % erneuerbaren, also klimaneutralen Gasen, z.B. Biogas oder Biomethan und erzeugen daraus Strom, Wärme und Kälte. Wie gut sie das können, zeigt die weltweite Nachfrage. Die wird weiter steigen, wenn die neueste Entwicklung von INNIO auf den Markt kommt: ein Wasserstoffmotor.

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Congress Alpbach


Grün, authentisch, erfolgreich!

Seit 1945 ist Alpbach Austragungsort des jährlich im August stattfindenden Europäischen Forums mit aktuell mehr als 5.000 Teilnehmern. Ein Tagungsort mit einer weltweit beachteten Tradition. Doch auf diesen Lorbeeren wollte man sich schon vor Jahren nicht nur ausruhen. Schritt für Schritt hat sich das Congress Centrum und mit ihm der ganze Ort immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt. Heute ist Alpbach ein Leuchtturmprojekt in der Congress- und Tagungslandschaft.

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U-Bahn Serfaus


Auf Luftkissen gegen den Verkehrsinfarkt

„Die spinnen, die Serfauser!“ Das war noch einer der freundlicheren Kommentare, als Anfang der 1980er Jahre bekannt wurde, dass die 1000-Seelen-Gemeinde eine U-Bahn durch den Ort plant. U-Bahnen kannte man bis dahin nur aus Großstädten wie New York und London. Doch die Pioniere von damals blieben stur und verwirklichten mit dem Rückhalt der Bevölkerung ein einzigartiges Projekt. Bis heute gleitet die Bahn unterirdisch auf Luftkissen durch das Dorf und sorgt dafür, dass Einheimische und Gäste aufatmen und entspannt flanieren können. Mit der Erneuerung der alten Bahn werden seit Juli 2019 fast doppelt so viele Fahrgäste befördert als früher.

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Stanglwirt


Holztram statt Stahldecke

Den Stanglwirt in Going bei Kitzbühel kennt man in ganz Österreich und über die Grenzen hinaus. Kein Wunder, gelten der Gasthof und das Hotel doch als Hotspot für Promis aus aller Welt. Weniger bekannt ist, dass der Stanglwirt seit Jahrzehnten ein Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit ist. Balthasar Hauser hat schon in den 80er-Jahren revolutionäre Ideen wie ein Biomasse-Heizkraftwerk umgesetzt. Und für das erste begrünte Dach, auf dem Schafe weiden, wurde er seinerzeit ausgelacht.

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Klimaguide Kaunertal


Wandern im Einklang mit der Natur

Das Gefühl, wenn man genau zum richtigen Zeitpunkt auf der perfekten Wanderroute unterwegs ist, wird mit dem Klimaguide Kaunertal zum sicheren Wandererlebnis für jedermann. Das ist sonst oft nur den ortskundigen Bergfexen vorbehalten. Gleichzeitig erlebt man das Tal der vielen Gletscher im Einklang mit der Natur und den klimatischen Bedingungen vor Ort. Und das beste daran: Aktuelle Tourentipps gibt es – abgestimmt auf Wetter und Jahreszeit – auch digital!

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ASI Reisen


Nachhaltig unterwegs mit ASI Reisen

Zukunftsfähigkeit, regionale Wertschöpfung und ein minimierter CO2-Ausstoß – nach diesen Parametern werden bei ASI Reisen Aktiv- und Erlebnisreisen auf der ganzen Welt angeboten.

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Alpengarnelen


Nachhaltige Bio-Exoten für Tirols Teller

Daniel Flock züchtet in Hall in Tirol kleine weiße Tiger. Und die schwimmen in reinstem Tiroler Bergquellwasser. Mit seinen White Tiger-Garnelen setzt das Unternehmen „Alpengarnele“ neue Maßstäbe in Sachen nachhaltiger Genuss.

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XQZT


Pures Skivergnügen. Maßgeschneidert.

Perfekt präparierte Pisten sind etwas Schönes. Doch die Seele des Skifahrens, die lässt sich nur im Gelände erfassen, sagt Daniel Neururer. Sein Herz schlägt für den Powder. Und für Handgemachtes. Für Nachhaltiges. Seit 2012 stellen seine Frau Maria und er im idyllischen Ampass unweit von Innsbruck maßgeschneiderte Skier her. Stangenware? Mangelware! In diesen Brettln steckt echtes Herzblut.

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iKB


Innsbruck wird Smart City

Na klar: Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus der Leitung und alles, was wir an Abfall produzieren ist am nächsten Tag wie von Zauberhand weggeräumt. Das funktioniert selbstverständlich und kaum jemand macht sich Gedanken, was hinter dieser Ver- und Entsorgung steckt. Macht nichts - dafür zerbrechen sich die Innsbrucker Kommunalbetriebe umso intensiver den Kopf. Dort ist nicht nur die Versorgungssicherheit ein Thema, sondern auch die nachhaltige Vision einer smart vernetzten City in Energiefragen. Was das heißt? Zum Beispiel mit der Abwärme eines Trafos ein Hallenbad zu heizen und aus Biogas in der Kläranlage Strom und Wärme zu gewinnen. Die IKB sind in Sachen Ressourcenschonung weit vorne in Europa und heimsen dafür sogar Preise ein.

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hollu


Hygiene, aber nachhaltig!

Tenside, Mikroplastik, Duftstoffe:  Reinigungsmittel sind nicht gerade das erste was einem einfällt, wenn man an Nachhaltigkeit und Umweltschonung denkt.

„Stimmt“, sagt Simon Meinschad, der Geschäftsführer der hollu Systemhygiene GmbH in Zirl. Aber das sind - zumindest in diesem Fall - Vorurteile aus früheren Zeiten. Denn gerade das Tiroler Unternehmen hat es beispielhaft geschafft, das heikle Thema Reinigung und Hygiene auf eine nachhaltige Basis zu stellen. Wie, zeigt uns Simon Meinschad bei einem Rundgang.

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Tirol Change Award


Die jährliche Auszeichnung für Leben und Wirtschaften im Einklang mit der alpinen Natur

Der Tirol Change Award ist eine Auszeichnung, die die Lebensraum Tirol Holding, die Tirol Werbung, die Standortagentur Tirol, die Agrarmarketing Tirol sowie externe Experten im „Intendantenprinzip“ an jene Unternehmen, Menschen, Initiativen oder Projekte vergeben, die im Einklang mit der alpinen Natur vorbildlich leben und wirtschaften. Verliehen wird der Award im Rahmen des Change Summit 2020.

 

Die einzelnen Projekte werden nach folgenden Kriterien analysiert:

  • Nachhaltigkeitseffekt (ökologisch & sozial) - positive Auswirkungen für die Zukunft
  • Ökonomische Bedeutung/Wirtschaftlichkeit
  • Innovationscharakter
  • Internationale Strahlkraft