Wo Herzblut statt Erdöl fließt

Der Innsbrucker Grafiker Jakob Winkler hat ein faktenreiches Wimmelbuch über eine Welt ohne Erdöl gestaltet – die Zukunft, die er darin entwirft, inspiriert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Jakob Winkler, ein Wissender, ein Mensch mit positiven Visionen, ein begnadeter Grafiker, der sich Gedanken darüber macht, wie alles gut ausgehen könnte, wenn wir uns nur alle bemühen. Man sagt, dass Utopien nur vorzeitige Wahrheiten sind. Im Fall von „Fatimas fantastische Reise in eine Welt ohne Erdöl“ kann man nur hoffen, dass diese Utopie so schnell wie möglich Wirklichkeit wird.


Vorab muss das Projekt von Jakob Winkler, ein Wimmelbuch zum Thema „Eine Welt ohne Erdöl“ zu publizieren, als wirtschaftlicher Erfolg gewertet werden, denn durch Crowdfunding konnte eine Erstauflage in Höhe von 2.400 Stück realisiert und so der Vertrieb sichergestellt werden. Somit ist die Durchführbarkeit eines innovativen und kreativen Beitrags im Themenumfeld Nachhaltigkeit bewiesen. Zusätzlich ist der pädagogische Wert inklusive guter Wirkung durch die wertige und aufwendige Aufbereitung des Themas beachtlich. Das Thema selbst, Erdöl und die Umweltschäden, welche die intensive und ungebremste Nutzung fossiler Brennstoffe dem Planeten zufügt, ist auf Grund seines sowohl lokalen als auch globalen Charakters zukünftig entscheidend. Die bestehende (und bisher ungelöste) Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird – bestens recherchiert – in ein neues Licht gerückt. So zeigt das Buch (Projekt), dass eine positive, eben andere Entwicklung auf vielen Ebenen möglich ist und macht damit vor allem auch Mut. Dieser Blick auf eine positive Zukunft durch globale Veränderung ist wichtig und erhält noch mehr Gewicht unter dem Aspekt, zukünftige Generationen bereits sehr früh hinsichtlich dieses wichtigen Themas zu sensibilisieren. Die Juroren des UNIQA INF Nachhaltigkeitspreises waren sich ebenfalls einig, dass dieses Buch durch weitere erfolgreiche Finanzierungsschritte auch einen internationalen Beitrag, weit über die Grenzen Tirols hinaus, leisten kann und wird. Letztlich sind es – wie so oft – die kleinen und feinen Ideen, die Nachhaltigkeit durch Innovation für eine lebenswerte Zukunft breiter transportieren und damit auch mehr Wirkung erzielen.

Thilo Bohatsch

Wie erklärt man Kindern komplizierte Zusammenhänge? Etwa jenen, dass unsere aktuelle Lebensweise vom Erdöl abhängt, uns genau das aber schadet und es eine Alternative zum Öl braucht? Wie beschreibt man Kindern Umweltzerstörung und ihre Folgen für Planet und Klima, ohne ihnen Angst zu machen oder den Mut zu nehmen?

Eine schöne Möglichkeit hat der 36-jährige Innsbrucker Grafiker und Illustrator Jakob Winkler gefunden: Er hat ein Wimmelbuch über das Erdöl gestaltet, das Zusammenhänge erklärt, Fakten und Probleme verständlich präsentiert, die kindliche Neugierde stillt – sie aber auf eine positive Zukunftsvision lenkt: auf jene einer Welt ohne Erdöl.

60 Jahre in die Zukunft

Im Buch entdeckt die kleine Fatima eine Erde, auf der es ganz ohne den Rohstoff Öl rund läuft – in der die Menschen mobil sind, Waren und Dinge transportiert werden, umweltfreundliche Energie gewonnen und gespeichert wird. Die Reise beginnt in der Vergangenheit, als der Mensch das Erdöl entdeckt und damit viele Entwicklungen ermöglicht hat. Über die Gegenwart reist Fatima mit der Zeitmaschine 60 Jahre in die Zukunft, wo es von Solaranlagen und Windrädern wimmelt und rätselhafte Glaskugeln mittels Lichtbrechung Strom erzeugen.

So manches in dieser Utopie klingt recht machbar – etwa die Mobilitätskarte, mit der die Menschen für wenig Geld alle öffentlichen Verkehrsmittel nützen. Winkler hat fast zehn Jahre an dem Buch gearbeitet und es prall mit Wissenswertem gefüllt, das auch für Erwachsene erhellend ist. Finanziert wurde das ehrenamtliche Projekt mittels Crowdfunding bis zum 27. Oktober 2020 und jetzt ist die erste Auflage bereits fast ausverkauft. Gedruckt wurde die bestellte Menge klimaneutral im Tiroler Eigenverlag mit Biodruckfarben, verschickt rechtzeitig vor Weihnachten.

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