(VIDEO) Austria Tirol House: Gold für Skeleton-Star Janine Flock und die Tiroler Wirtschaft

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15.02.2026 Cortina d'Ampezzo / Tirol


(v.l.): Peter Mennel (ehem. ÖOC-Generalsekretär), Mario Gerber (Wirtschafts- und Tourismuslandesrat), Janine Flock (Goldmedaillengewinnerin Skeleton), Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung), Martin Reiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe), Horst Nussbaumer (ÖOC-Präsident), Florian Gosch (ÖOC-Generalsekretär).

Janine Flock erfüllt sich ihren Traum vom Olympiagold im Eiskanal von Cortina. Mit viel Gefühl zeigte die Tiroler Skeleton-Pilotin in vier sensationellen Läufen ihr ganzes Können und sicherte sich das lang ersehnte Gold. Gemeinsam mit Familie und Freunden feierte sie die erste Tiroler Goldmedaille im Austria Tirol House, das am 14. Februar 2026 ganz im Zeichen des Dialogs zwischen Wirtschaft und Sport stand. Die Standortagentur Tirol hatte tagsüber Vertreter:innen aus Wirtschaft, Forschung und Tourismus zu einem hochkarätigen Austausch darüber geladen, wie Sportveranstaltungen nachhaltige Impulse für Innovation, Standortentwicklung und internationale Sichtbarkeit setzen können und wie sich Tirol – sportlich wie wirtschaftlich – gemeinsam auf der globalen Bühne positioniert.

(VIDEO) Austria Tirol House: Gold für Skeleton-Star Janine Flock und die Tiroler Wirtschaft

Der sportliche Höhepunkt des Tages war der Erfolg von Janine Flock, die sich im Skeleton Bewerb zur Olympiasiegerin kürte. „Ich habe nie aufgegeben und im Laufe meiner langen Karriere viele Höhen und Tiefen erlebt. Das hat mich zu dieser Person gemacht, die ich heute bin“, jubelte Flock nach dem Triumph. Mit ihrer Familie feierte die Ausnahmeathletin im Austria Tirol House, wo auch viele Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik ihre außergewöhnliche Karriere bejubelten. Der Auftritt der Rumer Muller brachte schließlich ein Stück Tiroler Tradition und veredelte die emotionale Goldfeier von Janine Flock im Austria Tirol House. Ausdauer, Ehrgeiz und Können – der Sieg von Flock passte bestens zum Gipfeltreffen der Wirtschaft, das von der Standortagentur Tirol an diesem Tag organisiert worden war. So wurde perfekt symbolisiert, wie eng sportliche Spitzenleistung und wirtschaftliche Innovationskraft verbunden sind.

Wirtschaftsgipfel zeigt Spitzenleistungen
Die Wechselwirkungen zwischen sportlicher und wirtschaftlicher Exzellenz waren im Austausch von erfolgreichen Wirtschaftsvertretern bereits auf unterschiedlichen Ebenen untertags im Austria Tirol House analysiert worden. Die Lebensraum Tirol Gruppe und allen voran die Standortagentur Tirol nutzten gezielt die internationale Aufmerksamkeit der Olympischen Winterspiele, um Wirtschafts- und Innovationskraft sichtbar zu machen. Unter dem Motto „Großveranstaltungen: Wer trägt Verantwortung für ihre Wirkung“ beleuchtete der Wirtschaftsdialog im Austria Tirol House, welchen Mehrwert Sportereignisse für Standort, Forschung und Wirtschaftsentwicklung bringen können. „Tirol zeigt in Cortina, dass Sport und Wirtschaft zusammengehören. Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder die Austrian Alpine Open 2026 als eines der größten Golfturniere Europas schaffen internationale Aufmerksamkeit – und diese nutzen wir, um Tirol als moderne, innovative und lebenswerte Region zu positionieren“, so Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber.

„Spitzenleistungen bei Olympischen Spiele schaffen enorme Aufmerksamkeit und bieten eine einmalige Plattform, um die Marke Tirol sichtbar zu machen. Wenn Wirtschaft, Tourismus und Sport hier in Cortina gemeinsam so erfolgreich auftreten, entsteht ein Mehrwert, der die Strahlkraft Tirols weit über die Spiele hinaus stärkt“, betonte Martin Reiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe.

Wirkung durch Wissen: Erkenntnisse aus Sportökonomie und Praxis
Ein Schwerpunkt des Wirtschaftstags war die Keynote von Martin Schnitzer, Leiter des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Innsbruck, der aufzeigte, wie Sport, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenwirken – und warum langfristige Effekte weit über das Medaillen‑Zählen hinausgehen. „Sportliche Großveranstaltungen entfalten ihre wahre Wirkung erst, wenn sie Teil einer strategischen Standortentwicklung sind“, erklärte Schnitzer und ergänzte: „Die Olympische Winterspiele in Innsbruck 1976 haben gezeigt, dass Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Vertrauen Jahrzehnte später noch spürbar sind. Entscheidend ist, aus jeder Veranstaltung zu lernen – und deren Dynamik in permanente Innovation zu verwandeln.“

Deutlich wurde, dass Tirol von internationalen Sportevents nachhaltig als gesamter Standort profitiert. Mit Blick in die Vergangenheit hielt Schnitzer fest: „Unser Tourismus und unsere Infrastruktur wären ohne die Olympischen Spiele 1976 nicht derart entwickelt.“ Das nachhaltigste Erbe großer Events sei nicht Beton, sondern Kompetenz. Wirkung entstehe nicht von selbst: Ein starkes, lokales Netzwerk gestalte die Effekte von Sportveranstaltungen langfristig.

(Athleten-)Sponsoring in der Praxis
Im Rahmen eines Nachmittags-Talks zum Thema Athlet:innen‑Sponsoring gaben der Tiroler Kletterstar Jakob Schubert gemeinsam mit Johannes Ehrhart (Agentur CASABLANCA) Einblicke in das Wechselspiel von sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg. Dabei wurde deutlich, dass Unternehmen von sportlichen Spitzenleistungen ebenso profitieren wie Sportler:innen von stabilen Markenpartnerschaften und Sponsorings.

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(v.l.): Peter Mennel (ehem. ÖOC-Generalsekretär), Mario Gerber (Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung), Janine Flock (Goldmedaillengewinnerin Skeleton), Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung), Martin Reiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe), Horst Nussbaumer (ÖOC-Präsident), Florian Gosch (ÖOC-Generalsekretär).
Bei der Ankunft der Tiroler Olympiasiegerin Janine Flock bebte das Austria Tirol House.
Gold für Tirol: Janine Flock feierte ihre Goldmedaille gebührend im Austria Tirol House.
Der Auftritt der Rumer Muller brachte Tiroler Tradition in das Austria Tirol House in Cortina.
Im Zentrum des Standortagentur-Tages im Austria Tirol House in Cortina stand die starke Verbindung zwischen Wirtschaft und Sport: v.l. Martin Schnitzer (Univ.-Prof. am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Innsbruck), Mario Gerber ((Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung), Jakob Schubert (Kletterprofi) und Martin Reiter (Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe).
Martin Schnitzer, Univ.-Prof. am Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck, gab in seiner Keynote Einblicke in wissenschaftliche Studien zur Wahrnehmung von Sportgroßveranstaltungen.
Ein besonderer Programmpunkt am Standortagentur-Tirol-Tag war der Talk zum Thema Athlet:innen‑Sponsoring, bei dem der Tiroler Kletterstar Jakob Schubert gemeinsam mit Johannes Erhart (Agentur CASABLANCA, links) Einblicke in die Praxis gab.
Mario Gerber (Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung) begrüßte die anwesenden Tiroler Wirtschaftstreibenden.
Mit der strahlenden Tiroler Goldmedaillen-Gewinnerin Janine Flock: Martin Reiter (Geschäftsführer Lebensraum Tirol Gruppe) und Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung).
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