Tiroler Erfolgsgeschichten


Wir wirtschaften mit ihr. Wir erholen uns in ihr. Sie ist unser Lebensraum. Und noch nie war es so wichtig, verantwortungsvolles Wirtschaften mit unserer alpinen Natur ins Rampenlicht zu stellen.


Die Lebensraum Tirol Holding holt in Zusammenarbeit mit ihren Tochterunternehmen (Tirol Werbung, Standortagentur Tirol und Agrarmarketing Tirol) besondere Unternehmen, Projekte, Initiativen und Personen vor den Vorhang. Was alle eint: Sie nehmen eine Vorreiterrolle und eine besondere Vorbildwirkung für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Wirtschaften ein. Sie tragen zur Zukunftsfähigkeit der Tiroler Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bei und regen zur Verbreitung tragfähiger Veränderungskonzepte an.

Erfolgsgeschichten - Tirol Change Award 2021


Bio-Blumengärtnerei Seidemann

Von Natur aus: Eine Gärtnerei blüht auf

Keine chemischen Pflanzenschutzmittel, keine synthetischen Dünger, kein Torf – in der Bio-Gärtnerei Seidemann ist kein „künstliches Kraut“ gewachsen. Die Familie Seidemann sieht in ihrer Firma eine ökologische und soziale Verantwortung, die sich in ihrer Arbeit widerspiegelt. Chemische Substanzen kommen nicht zum Einsatz, denn was hier zählt, ist die Nachhaltigkeit.

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Therese Fiegl

Eine Frau, zwei Projekte, ein Ziel

Therese Fiegl hat es sich zum Ziel gemacht, gleich zwei Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit durchzusetzen. Die „Bauernkiste“ und „Tiroler Edle“ unterscheiden sich in den Produkten, sind in ihrer Grundidee jedoch gleich. Die Produkte sollen nachhaltig und unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Im Vordergrund steht der Respekt vor Mensch, Tier und Umwelt.

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Naturhotel Waldklause

5-Sterne-Luxus, ganz natürlich

Das Hotel Waldklause im Ötztal ist Österreichs erstes Naturhotel. Anfangs musste sich Hoteliersfamilie Auer für die Arbeit mit Energieberatern und das Ausmessen von Bäumen oft belächeln lassen. Mittlerweile hat die Waldklause den fünften Stern erhalten und ist das am besten ausgelastete Hotel im ganzen Ötztal. Ihr Erfolgsgeheimnis? Leben im Einklang mit der Natur, jede Menge Gastfreundschaft und Tirols Bergwelt als Ruhepol in stressigen Zeiten.

 

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Zanier-Sport

Die Handschuhe der Zukunft kommen aus Innsbruck

Modernste Technologie, Nachhaltigkeit und Tragekomfort – die Handschuhe von Zanier Sport vereinen alle diese Elemente. Das Tiroler Familienunternehmen beeindruckt seit Jahren mit konstanter Innovation und gilt als Pionier im Bereich der Heizhandschuhe. Die Leidenschaft für den Bergsport spiegelt sich in den Produkten wider. Mit den Handschuhen haben Sportlerinnen und Sportler ihre Abenteuer fest im Griff.

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Biohotel Leutascherhof

„Bio“ als Unternehmensphilosophie

Das BIO Hotel Leutascherhof zählt zu den ersten klimaneutralen Hotels in Tirol. Nachhaltigkeit spielt für die Familie Wandl sowohl im Hotel selbst als auch in der Umgebung eine große Rolle. Ob Hotel-Ausstattung, Lebensmittel oder Naturprojekte – Klimaschutz steht im Leutascherhof an oberster Stelle. Die Geschäftsführung und alle Mitarbeitenden leben das Umweltbewusstsein vor und bieten ihren Gästen einen Aufenthalt im Einklang mit der Natur.

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Whisperwool

Die Wolle vom Schaf an der Wand

Firmengründer Horst Philipp holt das Beste vom Schaf ins Haus. Nein – es geht nicht ums Essen. Es geht um die Wolle. Aus der macht das Tiroler Unternehmen Whisperwool gepresste Platten, die als Wandpaneele wahre Wunder in Sachen Raumklima und Akustik vollbringen. Dabei verwendet Philipp Schafwolle, die sonst tonnenweise am Müll landen würde. So aber wird daraus ein Produkt, das die Innenräume im Sturm erobert und die Konkurrenz aus Gipskarton in Sachen Umweltverträglichkeit um Längen schlägt.

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Familien-Landhotel Stern

Regional, schmackhaft und CO2 schonend!

Seit 500 Jahren pflegt das Familien-Landhotel Stern in Obsteig eine Philosophie, die auf diesen drei Säulen ruht. Klingt nach leicht angestaubtem Traditionshaus – aber davon ist das Landhotel Stern weit weg. Sehr weit sogar. Denn Hotelier Rene Föger verbindet in einzigartiger Form zeitgemäße Nachhaltigkeit mit vollendetem Genuss. Und er zeigt als Pionier vor, wie Winterurlaub in Zukunft auch abseits großer Skigebiete und hipper Partyorte funktioniert: im spektakulären Einklang mit der Natur.

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feld:schafft

Neue „Umgangsformen“ mit Lebensmitteln: Die Liebe zu Ungeliebtem entdecken

Ist die Kartoffel zu groß oder zu klein? Ist die Gurke zu krumm? Ist die Schale bei der Zwiebel nicht komplett? Diese Fragen stellen sich den Mitgliedern der Initiative „feld:schafft“ nicht. Alle Lebensmittel finden trotz ihrer vermeintlichen Schönheitsfehler den Weg in die Küche. Die Mitglieder der Genossenschaft wollen ungenutzte Ressourcen sinnvoll nutzen. Mit diversen Bildungsangeboten wird das Wissen rund um die nachhaltige Nutzung von Lebensmitteln auch nach außen hin transportiert.

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Kohla

Kohla fährt eine klare Linie

Der Produzent von Bergsportartikeln geht den Weg der Nachhaltigkeit zum Schutz der Tiroler Berge in mehreren Schritten. Einer davon ist der Fokus auf die heimische Produktion. „Made in Tirol“ soll es am Ende heißen. Kohla schafft es außerdem, mit innovativen Ideen ressourcen- und energiesparend zu produzieren. Mit der „Green Line“ hat das Unternehmen eine eigene Serie von umweltbewussten und nachhaltigen Fellpflegeprodukten für Skitourengeherinnen und -geher entwickelt.

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ummadum

Gemeinsam besser fahren!

Lehnen wir uns mal zurück und starten ein Gedankenexperiment: wenn im morgendlichen Berufsverkehr nur jedes zweite Auto wegfallen würde – um wieviel weniger Staus hätten wir und um wieviel schneller wären wir alle in der Arbeit? Solche Gedanken haben wohl auch René Schader und Thomas Angerer gesponnen, als ihnen 2017 die Idee zu Ummadum gekommen ist. Ummadum? Eine App, die es Pendlern ermöglicht Fahrgemeinschaften zu bilden. Eine Mitfahrbörse also? Schon, aber eben eine ganz besondere. Denn für Schader und Angerer geht Nachhaltigkeit über das bloße Mitnehmen hinaus…

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Erfolgsgeschichten


Job-Life Achensee

Attraktiver Arbeitsraum Achensee: wie die Triple A’s nachhaltig als Arbeitgebermarke etabliert werden

„Job-Life Achensee“ – so lautet die Initiative von Achensee Tourismus, die seit Mai 2019 aktiv betrieben und beworben wird. Zusammen mit Arbeitgebern und -nehmern der Region, Gemeinden, Experten und Politik wurde das Ziel formuliert, die Arbeitge­bermarke zu stärken und die Region für Arbeitnehmer attraktiv zu gestalten. Dies richtet sich nicht nur an die Mitarbeiter im Tourismus, sondern an alle Beschäftigten im Raum Achensee.

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Organoid

Das Draußen nach Drinnen holen

Schönheit ist vergänglich, heißt es. Doch dem Unternehmen Organoid Technologies GmbH ist es gelungen, die zarte Eleganz von Blättern, den rustikalen Charme von Moos und die filigrane Grazie von Blüten festzuhalten. Mehr noch: Organoid holt die Natur auf nachhaltige und innovative Weise in den Innenraum. Die dekorativen Naturoberflächen finden sich sowohl an Wänden, als auch an Möbelstücken und Accessoires. Und so hat es die Tiroler Almwiese sogar schon bis nach Tokio und Dubai geschafft.

 

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Hotel Klausnerhof

Drei Tuxer Hotelfamilien als Milch-Musketiere

Vom Bergbauern zum Hotelier. Vom Hotelier wieder zum Bergbauern. Das 4-Sterne-Hotel Klausnerhof geht neue Wege, um Altes zu bewahren. Gemeinsam mit zwei anderen Hotels betreibt der Klausnerhof eine Stallgemeinschaft. Das sichert nicht nur bäuerliche Traditionen, sondern beschert den Gästen auch höchsten Genuss.

 

 

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Wellwasser

Wellwasser revolutioniert die Nutzung der wertvollen Ressource Leitungswasser

Es ist unser Lebenselixier, wir bestehen zu etwa 75 % daraus und es bedeckt einen Großteil der Erdoberfläche – Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen. In Tirol ist man sich über die hohe Qualität des Leitungswassers bewusst, trotzdem wird Wasser in Flaschen gekauft. Dies kann mit den wegweisenden Wasserauf­be­rei­tungsanlagen der Wellwasser Technology GmbH vermieden werden – für Privathaushalte wie auch für die Gastronomie.

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Tiroler Rohre

Recycling, Fernwärme & Solarenergie

Wie ein heimisches Traditions­un­ternehmen zum regionalen „Big Player“ rund um das Thema Nachhaltigkeit werden kann, beweist die Tiroler Rohre GmbH eindrucksvoll. Nicht nur die größte Photovol­ta­ikanlage des Landes, sondern auch die Versorgung von 650 Haushalten mit Fernwärme und 300 Haushalten mit Solarstrom hat das Unternehmen vorzuweisen. Mit seinen zu 100 % recyclingfähigen Materialien setzt sich der Betrieb auch in Zukunft für Boden- und Wasserschutz ein.

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Horuck

Miteinander – nachhaltig – sozial-ökonomisch

Wo kann man denn heute noch auf Schatzsuche gehen? Zum Beispiel in Innsbrucks 1001 m² großen Indoor-Flohmarkt Horuck. Hier findet man täglich neu eingetroffene, gut erhaltene Stücke aus zweiter Hand. Und mit dem Einkauf bei Horuck wird sogar doppelt Gutes bewirkt: Einerseits werden Ressourcen geschont und andererseits wird Menschen geholfen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

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Kaiserschaft

Mitarbeiter, die kommen, um zu bleiben!

Wohin man im Tourismus auch schaut: gute und motivierte Mitarbei­terInnen zu bekommen, die bleiben – das wird von vielen Unterneh­merInnen als größte Herausforderung gesehen. In der Region Wilder Kaiser wollte man sich damit nicht abfinden und geht deshalb neue Wege, um als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden. 16 Betriebe haben sich im Projekt „Kaiserschaft“ zusammen­ge­schlossen und sind eine besondere Partnerschaft mit ihren Mitarbei­terInnen eingegangen. Lesen Sie hier, was ihnen unter dem Motto „Tun statt jammern“ eingefallen ist.

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Adler Lacke

Nachhaltigkeit ist die Konstante

Sowohl für das Gewerbe als auch für den privaten Bedarf: Maler und Heimwerker erfreuen sich an Farben, Lacken und Holzschutz­produkten. Obwohl die Tiroler Lackfabrik ADLER europaweit ihre Kunden beliefert, erfolgt die Produktion ausschließlich am Standort Schwaz. Und so möchte das bald 90-jährige Familien­un­ternehmen Verantwortung übernehmen – für die Menschen, die Erde, die Umwelt, die Region und die Gesellschaft. Zehn Prozent des erwirtschafteten Umsatzes fließen jährlich in die Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte und innovative Technologien. Das Resultat ist ein Sortiment mit rund 10.000 Artikeln. Zwei Drittel davon werden auf wasserver­dünnbarer Basis hergestellt, sodass die Verwendung von Lösemitteln deutlich reduziert wird.

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Hotel Alpenrose

Der Alpine Kraftplatz

„Der Alpine Kraftplatz“ bestehend aus der traditionellen Alpenrose mit dem größten alpinen botanischen Hotel-Garten Österreichs und der Alpenlodge dem Cocoon. Hier im beschaulichen Maurach, eingebettet zwischen Achensee und Berg können Erholungs­suchende in zauberhafter Natur Kraft tanken, ohne sich über ihren CO2-Fußabdruck Gedanken machen zu müssen.

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ROLF Brillen

Brillen mit Seele

In Weißenbach am Lech im Bezirk Reutte produziert die Brillenma­nufaktur Rolf Spectacles seine Brillenfassungen und überzeugt dabei nicht nur durch ihr schönes Design, sondern auch durch die verwendeten Materialien und ihre Produkti­ons­technologie selbst. Die Firma ROLF hat vor 10 Jahren die Herausfor­derungen angenommen aus dem Naturmaterial Holz Brillen zu fertigen, mit dem Ziel und Bewusstsein, Unikate daraus zu kreieren. Farbe, Struktur, Oberfläche liefert uns die Natur. Doch damit nicht genug, mittlerweile fertigt ROLF sogar Brillen aus Bohnen.

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Spurart

Mach‘s einfach selbst

Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, Ihre Ski selbst zu bauen? Wohl kaum, schließlich baut sich auch niemand seinen Tennis- oder Golfschläger selbst. Doch immer mehr Ski- und Snowboardfans finden genau daran Gefallen und wollen ihre individuellen Bretter selbst herstellen. Mit der Geschäftsidee dazu ist SPURart in Innsbruck seit 10 Jahren erfolgreich. Die Workshops für Selberma­cherInnen sind fast immer ausgebucht, die Kunden kommen aus aller Welt. Mit nachwachsendem Holz zu arbeiten und nachhaltige Produkte selbst herzustellen – das liegt genau im Trend der Zeit.

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Zillertal Bier

Das Zillertaler Reinheitsgebot

Seit mehr als 500 Jahren wird im Zillertal Bier gebraut – natürlich nach dem Reinheitsgebot, mit besten regionalen Zutaten und kristallklarem Quellwasser. Doch das Thema Reinheit hat in der ältesten Privatbrauerei Tirols eine weit größere Dimension. Nachhaltiges Denken, Energieeinsparung und schonender Umgang mit den Ressourcen bestimmen das Handeln bei Zillertal Bier seit 16 Generationen. Jetzt ist man auf dem besten Weg nicht nur ein exzellentes Bier herzustellen, sondern auch eine COneutrale Brauerei zu werden.

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Zirbit

Wenn die Tiroler Zirbe „Namaste“ ruft

Einen herabschauenden Hund noch, dann verabschiedet sich Yogalehrerin Katrin mit dem traditionellen Gruß „Namaste“ von den Schülerinnen und Schülern. Die Kunststoffmatten werden verstaut. Nur in einem Eck klackert es etwas lauter. Dort rollt Thomas Maehr seine Zirbenmatte ein. Eine Yogamatte aus Holz? Klar, lacht Maehr: nachhaltig, beruhigend, langlebig und ein Stück Tiroler Natur.

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Höpperger

Die Reinkarnation der Nespresso-Kapsel: Kunterbuntes Recycling

Was passiert mit einer Nespresso-Kapsel nach dem Kaffee-Genuss? Wenn sie den Weg zurück in eine Sammelstelle findet, tritt sie von dort die Reise nach Pfaffenhofen zur Höpperger GmbH & Co. KG an. 2009 gab es 7 Sammelstellen in Österreich, heute sind es bereits 1.800. Der Kaffeesud wird für die Gewinnung von Bio-Gas vergohren und anschließend als natürlicher Dünger verwendet. Das Aluminium wird zurück in den Rohstoff-Kreislauf gebracht, wodurch eine 95%-ige Energieersparnis gegenüber der Gewinnung aus Bauxit erzielt wird. Dadurch werden pro Jahr über 260 Tonnen Treibhausgase vermieden. Doch dies ist nur eine von vielen Nachhaltig­keits­lösungen des Recycling­s­pe­zialisten aus dem Tiroler Oberland. Ein Lokalaugenschein.

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Schneezentrum Tirol

Schneezentrum Tirol ermöglicht energieeffiziente und wassersparende Beschneiung

Ein Viertel des Jahresumsatzes zahlen Skigebiete für die technische Beschneiung – der Aufwand an Wasser und Energie ist erheblich. Grund genug, über einen schonenden Einsatz von Ressourcen nachzudenken. Im Schneezentrum Tirol wird seit 2016 an einer verstärkten Ökologisierung und Nachhaltigkeit der technischen Beschneiung geforscht – mit erstaunlichen Erkenntnissen, neuen Erfindungen und vielen Schritten zu noch mehr Effizienz.

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Gemüseland Tirol

Nachhaltige Karotten statt Kanonen

In Hall in Tirol haben sich 5 Gemüsebauern zusammengetan und gemeinsam die aufgelassene Straub-Kaserne ersteigert. Auf dem Areal ist seit 2017 die größte Gemüsebau­logistik Westösterreichs entstanden.

Nichts Besonderes? Und ob!

Denn das 9 Hektar große „Gemüseland“ funktioniert wie eine Smart City: mit eigener Photovoltaik, Kühlung durch Grundwasser, Heizung durch Restwärme, modernster IT-Technik und einer Rapsöl-Tankstelle. Das Beste daran? Die Nachhaltigkeit wirkt in der Umwelt und in der Kasse der Bauern.

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M-Preis

Bye, bye Plastik!

Das kennen wir doch: nach dem Einkaufen und Auspacken – ein Berg von Plastikhüllen, Plastiksackerln, Plastiktassen. „Es reicht!“ – hat man deshalb bei der Tiroler Lebensmit­telkette M-Preis befunden und die Initiative Bye, bye Plastik gestartet. Mit konsequenten Ideen zur Vermeidung sind seitdem 860.000 Folien verschwunden, in die früher z.B. Gurken verpackt waren. Es ist nur einer von vielen Wegen, die M-Preis für mehr Nachhaltigkeit geht. Bemerkenswert sind sie alle.

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Ummadum

Gemeinsam besser fahren

Lehnen wir uns mal zurück und starten ein Gedanken­ex­periment: wenn im morgendlichen Berufsverkehr nur jedes zweite Auto wegfallen würde – um wieviel weniger Staus hätten wir und um wieviel schneller wären wir alle in der Arbeit?

Solche Gedanken haben wohl auch René Schader und Thomas Angerer gesponnen, als ihnen 2017 die Idee zu Ummadum gekommen ist. Ummadum? Eine App, die es Pendlern ermöglicht Fahrgemein­schaften zu bilden. Eine Mitfahrbörse also? Schon, aber eben eine ganz besondere. Denn für Schader und Angerer geht Nachhaltigkeit über das bloße Mitnehmen hinaus…

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Innio

Grüne Gas-Giganten

Es sind beeindruckende Riesenmotoren, die wir gleich nach dem Betreten der Werkshallen von INNIO in Jenbach, ca. 20 Autominuten entfernt von Innsbruck, sehen. Viele werden den Industrie-Standort noch unter seiner ganz früheren Bezeichnung Jenbacher Werke kennen. Seit damals ist hier freilich nichts gleichgeblieben. Was 1957 begann ist heute ein hochmodernes Energieun­ternehmen:  Bei INNIO in Jenbach werden Gasmotoren gebaut. Sie verbrennen Erdgas oder 100 % erneuerbaren, also klimaneutralen Gasen, z.B. Biogas oder Biomethan und erzeugen daraus Strom, Wärme und Kälte. Wie gut sie das können, zeigt die weltweite Nachfrage. Die wird weiter steigen, wenn die neueste Entwicklung von INNIO auf den Markt kommt: ein Wasserstoffmotor.

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Soko Kitzbühel

Action ganz in grün

Wenn Julia Cencig und Jakob Seeböck als Kommissare Nina Pokorny und Lukas Roither auf Gaunerjagd gehen – dann sind sie regelmäßig ein Publikumsmagnet. Seit knapp 20 Jahren begeistert die TV-Serie „Soko Kitzbühel“ die ZuseherInnen.

Ruft der Regisseur am Set „Und… Action!“  freut sich aber nicht nur das Publikum, sondern auch die Umwelt. Denn seit 2019 wird „Soko Kitzbühel“ nach den Kriterien des österrei­chischen Umweltzeichens produziert und ist die erste grünzerti­fizierte Fernsehserie in Österreich.

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Almut von Windheim

Heu im Rampenlicht

Wer nach einer neuen Lampe für die eigenen vier Wände sucht, hat die Qual der Wahl. Google wirft in 0,55 Sekunden mehr als 74 Millionen Ergebnisse aus. Ein Markt also, in dem es eigentlich nichts gibt, was es nicht gibt. Und doch haben drei findige Tiroler eine Lücke entdeckt: mit ihrem Unternehmen Almut von Wildheim formen sie Lampenschirme aus Heu. Aus Heu? Genau. Denn das Material hat sich nicht nur als stylish erwiesen, sondern steht für eine Produktion, die Nachhaltigkeit und Regionalität in den Mittelpunkt rückt.

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Stanglwirt

Holztram statt Stahldecke

Den Stanglwirt in Going bei Kitzbühel kennt man in ganz Österreich und über die Grenzen hinaus. Kein Wunder, gelten der Gasthof und das Hotel doch als Hotspot für Promis aus aller Welt. Weniger bekannt ist, dass der Stanglwirt seit Jahrzehnten ein Vorzeigebetrieb in Sachen Nachhaltigkeit ist. Balthasar Hauser hat schon in den 80er-Jahren revolutionäre Ideen wie ein Biomasse-Heizkraftwerk umgesetzt. Und für das erste begrünte Dach, auf dem Schafe weiden, wurde er seinerzeit ausgelacht.

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U-Bahn Serfaus

Auf Luftkissen gegen den Verkehrsinfarkt

„Die spinnen, die Serfauser!“ Das war noch einer der freundlicheren Kommentare, als Anfang der 1980er Jahre bekannt wurde, dass die 1000-Seelen-Gemeinde eine U-Bahn durch den Ort plant. U-Bahnen kannte man bis dahin nur aus Großstädten wie New York und London. Doch die Pioniere von damals blieben stur und verwirklichten mit dem Rückhalt der Bevölkerung ein einzigartiges Projekt. Bis heute gleitet die Bahn unterirdisch auf Luftkissen durch das Dorf und sorgt dafür, dass Einheimische und Gäste aufatmen und entspannt flanieren können. Mit der Erneuerung der alten Bahn werden seit Juli 2019 fast doppelt so viele Fahrgäste befördert als früher.

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Klimaguide Kaunertal

Wandern im Einklang mit der Natur

Das Gefühl, wenn man genau zum richtigen Zeitpunkt auf der perfekten Wanderroute unterwegs ist, wird mit dem Klimaguide Kaunertal zum sicheren Wandererlebnis für jedermann. Das ist sonst oft nur den ortskundigen Bergfexen vorbehalten. Gleichzeitig erlebt man das Tal der vielen Gletscher im Einklang mit der Natur und den klimatischen Bedingungen vor Ort. Und das beste daran: Aktuelle Tourentipps gibt es – abgestimmt auf Wetter und Jahreszeit – auch digital!

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Fatimas fantastische Reise in eine Welt ohne Erdöl

Wo Herzblut statt Erdöl fließt

Der Innsbrucker Grafiker Jakob Winkler hat ein faktenreiches Wimmelbuch über eine Welt ohne Erdöl gestaltet - die Zukunft, die er darin entwirft, inspiriert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Jakob Winkler, ein Wissender, ein Mensch mit positiven Visionen, ein begnadeter Grafiker, der sich Gedanken darüber macht, wie alles gut ausgehen könnte, wenn wir uns nur alle bemühen. Man sagt, dass Utopien nur vorzeitige Wahrheiten sind. Im Fall von „Fatimas fantastische Reise in eine Welt ohne Erdöl“ kann man nur hoffen, dass diese Utopie so schnell wie möglich Wirklichkeit wird.

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ASI Reisen

Nachhaltig unterwegs mit ASI Reisen

Zukunfts­fähigkeit, regionale Wertschöpfung und ein minimierter CO2-Ausstoß – nach diesen Parametern werden bei ASI Reisen Aktiv- und Erlebnisreisen auf der ganzen Welt angeboten.

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hollu

Hygiene, aber nachhaltig!

Tenside, Mikroplastik, Duftstoffe:  Reinigungsmittel sind nicht gerade das erste was einem einfällt, wenn man an Nachhaltigkeit und Umweltschonung denkt.

„Stimmt“, sagt Simon Meinschad, der Geschäftsführer der hollu Systemhygiene GmbH in Zirl. Aber das sind - zumindest in diesem Fall - Vorurteile aus früheren Zeiten. Denn gerade das Tiroler Unternehmen hat es beispielhaft geschafft, das heikle Thema Reinigung und Hygiene auf eine nachhaltige Basis zu stellen. Wie, zeigt uns Simon Meinschad bei einem Rundgang.

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XQZT

Pures Skivergnügen. Maßgeschneidert.

Perfekt präparierte Pisten sind etwas Schönes. Doch die Seele des Skifahrens, die lässt sich nur im Gelände erfassen, sagt Daniel Neururer. Sein Herz schlägt für den Powder. Und für Handgemachtes. Für Nachhaltiges. Seit 2012 stellen seine Frau Maria und er im idyllischen Ampass unweit von Innsbruck maßgeschneiderte Skier her. Stangenware? Mangelware! In diesen Brettln steckt echtes Herzblut.

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IKB

Innsbruck wird Smart City

Na klar: Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus der Leitung und alles, was wir an Abfall produzieren ist am nächsten Tag wie von Zauberhand weggeräumt. Das funktioniert selbstver­ständlich und kaum jemand macht sich Gedanken, was hinter dieser Ver- und Entsorgung steckt. Macht nichts - dafür zerbrechen sich die Innsbrucker Kommunal­betriebe umso intensiver den Kopf. Dort ist nicht nur die Versorgungs­si­cherheit ein Thema, sondern auch die nachhaltige Vision einer smart vernetzten City in Energiefragen. Was das heißt? Zum Beispiel mit der Abwärme eines Trafos ein Hallenbad zu heizen und aus Biogas in der Kläranlage Strom und Wärme zu gewinnen. Die IKB sind in Sachen Ressourcen­schonung weit vorne in Europa und heimsen dafür sogar Preise ein.

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Heinz Gstir

Ein Leben für Bio

Egal in welchem Supermarkt wir heute unseren Einkaufswagen füllen – an Bio-Artikeln herrscht kein Mangel. Längst setzen die großen Handelsketten auf ein großes Sortiment und heute ist es auch kein Luxus mehr, biologisch Angebautes und Gewachsenes im Kühlschrank zu haben. Doch es ist gar nicht so lange her, dass das selbstver­ständlich ist. In Tirol hat diesen Weg ein Mann geebnet, dessen Leistung für die heimische Bergland­wirtschaft beispiellos ist. Heinz Gstir, der Obmann der Genossenschaft Bioalpin hat vor knapp 20 Jahren mit der Marke Bio vom Berg Neuland beschritten und mit Beharrlichkeit und Leidenschaft eine Idee umgesetzt, für die er anfangs nur ausgelacht wurde: Wertschöpfung und Wertschätzung für die Tiroler Bergbauern.

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Polychromelab

Tiroler Handwerk für mehr Naturerlebnis

Das Fauser Feld, auch Fraunstobel genannt, zwischen Serfaus und Fiss, umgeben von einem atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt, ist Standort der höchstgelegenen Textil-Manufaktur für Funktions­textilien: polychromelab GmbH®. Mit maßgefertigter Ski-, Lifestyle- und Outdoorbe­kleidung aus qualitativ hochwertigen Materialien und Technologien überzeugen Michele Stinco und Frau Elisabeth Frey, die hinter der Marke stehen. Denn mit den Produkten aus ihrer „Tex Stil Werkstatt“ legen sie den Fokus nicht nur auf Produktdesign und Technologie, sondern auch auf Nachhaltigkeit sowie Forschung und Entwicklung.

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Hotel Weisseespitze

Inklusiver Urlaub statt all inclusive

Bergurlaub ohne Hindernisse. Das und nicht weniger erleben Gäste im Hotel Weisseespitze. Mittlerweile ist die gesamte Region Kaunertal eine mehrfach ausgezeichnete Destination für inklusiven, barrierefreien Urlaub und ein beliebter Trainingsort für Sportler mit Handycap.

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Greenstorm

Grüner wird’s nicht

Das Unternehmen Greenstorm sorgt für einen frischen Wind im Bereich der E-Mobilität, vom innovativen Konzept profitieren E-Bike-Fans und Hoteliers gleichermaßen. Mittlerweile ist Greenstorm zum größten E-Bike Marktplatz Europas geworden.

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Genussbotschafter

Die „Genussbotschafter*innen Ötztal“ für mehr Regionalität und Nachhaltigkeit

20 Ötztaler Betriebe öffnen die Türen für Regionalität und Nachhaltigkeit: Die Ausbildung „Genussbot­schafter*in Ötztal“ für Lehrlinge und Mitarbeiter*innen aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus soll Lehrberufe in der Branche attraktiver machen und das Ötztal als Genussregion in den Vordergrund rücken. Unterteilt wird die Ausbildung in drei Module, die sich auf die Themen Fleischspe­zialitäten, Almwirtschaft und wilde Lebensmittel fokussieren. Die Coaches der WIFI-Genussakademie Tirol vermitteln diese Inhalte an die Genussbot­schafter*innen und punkten vor allem mit der kreativen Verwendung von regionalen Produkten.

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